Start Afrika Algerien für Pipeline nach Italien bereit

Algerien für Pipeline nach Italien bereit

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Premier von Algerien stösst GASI wieder an.
Bildquelle: Regierung Italien

Algerien beabsichtige, die Arbeiten an der Gasleitung von Algerien über Sardinien nach Italien GALSI wieder aufzunehmen, erklärte der algerische Ministerpräsident Abdelmalek Sellal italienischen Medien zufolge am 27. Mai. „Wir sind bereit, dass Gasleitungsprojekt GALSI erneut zu starten, um Italien und der Europäischen Union eine zuverlässige und sichere Energieversorgung zu garantieren“, sagte Sellal in der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem italienischen Amtskollegen Matteo Renzi in Rom. Baumaßnahmen an der algerischen Küste zum Verlegen der Pipeline durch das Mittelmeer seien fast beendet.

Pipeline-Pläne im Mittelmeer

Zum Projektkonsortium der GALSI gehören die algerische Sonatrach, Italiens Edison, Hera, Enel und Sardiniens Finanzierungsgesellschaft SFIRS.

Grafikquelle: Edison
Grafikquelle: Edison.

Die Fertigstellung von GALSI ist nach Informationen von Edison für das Jahr 2018 vorgesehen. Sie soll dann 8 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr von Algerien durchs Mittelmeer über Sardinien in die Toskana transportieren. GALSI zählt zu den Projekten gemeinsamen Interesses – Projects of Common Interests der Europäischen Kommission. Die Länge der Pipeline ist hier für den Mittelmeerabschnitt von Algerien bis Sardinien mit 288 Kilometer angegeben. 285 Kilometer sind es für den Abschnitt auf der Insel Sardinien und weitere 278 Kilometer durchs Mittelmeer zur Toscana auf dem italienischen Festland, so dass sich eine Gesamtlänge von 851 Kilometer ergibt. Bereits im Jahr 2012 sollte die Pipeline fertig werden. Doch der Projekt-Fortgang verzögerte sich immer wieder.

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