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Allianz mit Manifest zur Verkehrswende

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Verkehrswende durch Sonnenstrom
Quelle: Power2Drive

Die Veranstalter der Power2Drive gründeten eine Allianz, die sich für eine Verkehrswende im Kontext der erneuerbaren Energien und einer nachhaltigen Zukunft einsetzt, teilte der Messeveranstalter im November 2018 mit. Zu den Erstunterzeichnern des Manifestes gehörten der Bundesverband eMobilität e.V., Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V., Bundesverband Solare Mobilität e.V., Bundesverband Solarwirtschaft e.V., Bundesverband WindEnergie e.V., Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. sowie International Battery & Energy Storage Alliance. Im Manifest fordern sie, „dass die Politik in Deutschland und Europa klare Rahmenbedingungen für eine effiziente Sektorenkopplung schafft, damit der Ausbau der Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, sowie der Erneuerbaren Energien schneller und umfassender als bisher vorangetrieben wird. Politik, Wirtschaft und Bürger müssen jetzt gleichermaßen handeln, um die Energiewende in allen Sektoren voranzubringen und die Klimaziele und damit eine lebenswerte Zukunft zu erreichen.“

Ökostromfokus in der Verkehrswende

Die Allianz formulierte im Manifest sieben Empfehlungen, um aufzuzeigen, warum eine enge Verknüpfung von Elektromobilität und Erneuerbaren Energien zwingend notwendig ist. Gegen den fortschreitenden Klimawandel sei entschlossenes Handeln gefragt. Investitionen müssten in Erneuerbare Energien erfolgen, damit Elektromobilität ihren Beitrag leisten kann. Der Fokus bei der Umgestaltung des Verkehrssektors müsse klar auf Erneuerbaren Energien liegen, um einen positiven Effekt auf das Klima erzielen zu können. „Der für Elektrofahrzeuge anfallende Mehrbedarf an Strom darf nicht von herkömmlichen Energieträgern wie Kohle, Erdgas, Erdöl oder Kernenergie gedeckt werden.“ Dazu müssten die politischen Rahmenbedingungen passen.

Intelligente Sektorkopplung

Die Sektorenkopplung, sprich die intelligente Verzahnung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität, kann laut Manifest nur funktionieren, wenn die Elektromobilität in ein flexibles System Erneuerbarer Energien eingebettet wird. Dafür müssten zunächst wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, so dass dem keine gesetzliche, regulatorische, bürokratische oder finanzielle Barrieren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien entgegen stehen. Auch die systemdienliche Steuerung von Ladevorgängen sowie die Eingliederung der Ladeinfrastruktur in Flexibilitätsmärkte gehöre dazu, um das Speicherpotenzial aus dem Mobilitätssektor voll ausschöpfen zu können.

Mobilitäts- und Verkehrswende

Attraktive Gesamtpakete aus Erneuerbaren Energien und Elektromobilität können aus Sicht der Allianz die Klimaneutralität in allen Bereichen fördern. Politik, Industrie und Bürger müssten gemeinsam an einem Strang ziehen, damit Deutschland die Ziele der Energiewende erreicht und zum Leitmarkt für Elektromobilität wird. Außerdem fordert die Allianz, „dass nicht nur im Verkehrs- und Energiesektor umgedacht werden muss, sondern auch eine Mobilitätswende vonnöten ist. Um die angestrebte Klimaneutralität des Verkehrs zu erreichen, muss der Endenergieverbrauch gesenkt werden, ohne dabei die Mobilität einzuschränken. Dazu braucht es intelligente Ideen für den öffentlichen Nahverkehr, Sharing-Konzepte und eine angepasste Städtebaupolitik.“ Im Juni 2019 zeigen Unternehmen auf der Power2Drive in München ihre neue Ideen zur grünen Mobilitäts- und Verkehrswende.

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