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Arktischer Preisanstieg in Europa

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Gazprom baut Gasbrücke Nord mit Pipeline und LNG aus.
Bildquelle Gazprom

Arktische Polarluft rollt heran und sorgte für einen kräftigen Preisanstieg an europäischen Gasbörsen. Wie Medien berichteten, gehe dieser sukzessive wie der Temperaturabstieg auf 300 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas zu. Demnach erreichte der Gaspreis auf der britischen Handelsplattform NBP vor dem Hintergrund der weiteren Abkühlung der Lufttemperatur in der Region zum Ende der Woche 295 Dollar pro 1000 Kubikmeter. Zu Monatsbeginn waren es hier 250 US-Dollar. Am wichtigsten europäischen Gashub TTF in den Niederlanden belief sich der Gaspreis in Lieferverträgen am Ende der Woche auf 280 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas.

Preisanstieg auch bei Gazprom

Im Vergleich dazu bezifferte die russische Bundeskartellbehörde den rechnerischen Gaspreis für Europa in Exportverträgen von Russlands Gasmarktführer Gazprom auf 236 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Erst kürzlich auf Treffen mit Investoren stellten Unternehmensspitzen stabile Preise für das laufende Jahr in Aussicht, die bei 197 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas im Schnitt liegen. Doch die Kältewelle treibt aktuell die Preise nach oben und lässt neue Lieferrekorde für Gazprom erwarten. Auch wenn der Export nach Europa laut russischer Nachrichtenagentur Interfax im Januar 2018 gegenüber dem Vorjahr 10 Prozent niedriger ausfiel, da das Wetter vergleichsweise mild ausfiel. Mit der klirrenden Kälte jetzt im Februar könnten die Exporte um 5 Prozent auf 17,1 Milliarden Kubikmeter gegenüber dem Februar vom letzten Jahr ansteigen. Das wäre für Gazprom das beste Exportergebnis für Februar überhaupt nach seinem Exportrekord mit 194,4 Milliarden Kubikmeter im letzten Jahr.

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