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CO2-neutrale Heiztechnik für die Antarktis

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CO2-neutral in der Antarktis forschen
Quelle: my PV

Die Ingenieure der Forschungsstation Princess Elisabeth in der Antarktis installierten  Ende März fünf Leistungssteller von my-PV. Mit den Powermanagern des österreichischen Unternehmens könne das Forschungsteam seinen überschüssigen Solarstrom für die Erwärmung von Wasser, der Räume und großer Pufferspeicher nutzen, informierte my-PV am 6. April 220. Mit der Wärme in den Puffern brächten die Wissenschaftler Schnee zum Schmelzen, um Trinkwasser zu gewinnen.

Erste CO2-neutrale Polarbasis

Die Station betreibt die International Polar Foundation mit Sitz in Brüssel. Die Stiftung verfolgte das Ziel, die erste vollständig CO2- neutrale Polarbasis zu errichten. „Ein Dieselbetrieb ist nicht nur umweltschädlich, sondern auch teuer. Wegen der langen Transportwege kann ein Liter Diesel hier bis zu 12 Euro kosten“, erläutert Guus Luppens, verantwortlicher Ingenieur bei der Planung des Systems.

Stromüberschüsse in der Antarktis zum Heizen nutzen

Um die Polarbasis vollständig mit erneuerbaren Energien versorgen zu können, musste das Inselsystem laut my-PV mit neun 6 Kilowatt-Windturbinen und einer 60 kilowattstarken Photovoltaikanlage überdimensioniert werden. Nur so liefere es auch bei wenig Wind und Sonne ausreichend Energie. An Tagen mit hohem Ertrag sei es deshalb zu einem Energieüberschuss gekommen. Um diesen besser nutzen zu können und den Mechanikern eine komfortable Raumheizung zu bieten, stattete das Team das neue Garagengebäude mit Infrarotheizungen aus.

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