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Das Energieorakel von Delphi

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Experten diskutierten in Berlin im März 2016 über Energieorakel 2040
Bildquelle: BDEW/Andi Weiland

Bis 2040 könnten Erneuerbare Energien eine dominierende Rolle im weltweiten Energiemix einnehmen, ist im Energieorakel Delphi Energy Future 2040 nachzulesen. 350 Experten aus 40 Ländern haben sich für diese Zukunftsstudie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW, der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC intensiv mit diesen und weiteren Zukunftsfragen zur Entwicklung der weltweiten Energiesysteme bis 2040 sektorenübergreifend auseinandergesetzt. Bis dahin könnte sich laut Studie ein weltweites Klimaregime mit verbindlichen CO2-Zielen etabliert haben. Denn „durch den weltweiten Umstieg auf Erneuerbare Energien wäre Klimaschutz künftig nicht nur bezahlbar, sondern sogar wirtschaftlich attraktiv, erklärte der BDEW am 18. März 2016. Erste Studienergebnisse wurden auf der UN-Klimakonferenz in Paris präsentiert und im März 2016 der Ergebnisband der Studie im Rahmen des Berlin Energy Transition Dialoge im Auswärtigen Amt vorgestellt.

Energieorakel sieht 2040 „einheitliche Energiepolitik in Europa“

Internationale Experten diskutierten in Berlin über die 56 Thesen im Energieorakel, darunter Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D., Clemens Triebel, CVO von Younicos, Carsten Rolle, Generalsekretär des Weltenergierats Deutschland und Wang Yi, Vizedirektor an der chinesischen Wissenschaftsakademie. Laut BDEW zu den Studienergebnissen eröffnet der Umbau der Energiesysteme neue Perspektiven für Geschäftsmodelle von Unternehmen und den Alltag der Menschen: „Wir könnten bald in hocheffizienten Sustainable Cities leben und unseren Strombedarf durch Eigenerzeugung, Speicher und intelligente Microgrids decken. Überschüssiger Strom könnte dann zum Nulltarif in den Verkehrs- und Wärmesektor fließen. Energieerzeugung, -netze und -handel wären grenzüberschreitend ausgerichtet“, orakeln die Energievertreter weiter. Zweidrittel der Befragten in der Studie halten es für wahrscheinlich, dass sich bis 2040 in Europa eine einheitliche Energiepolitik durchsetzt.

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