Start Erneuerbare Energien E.ON bietet Solarcloud ohne Speicher an

E.ON bietet Solarcloud ohne Speicher an

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Quelle: E.ON

E.ON bietet seinen Kunden ab sofort an, erzeugten Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen in die Solarcloud einzuspeisen statt ihn in einer installieren Hausbatterie zu speichern. Auf dieses virtuelle Stromkonto lasse sich nicht nur für den Energiebedarf zu Hause, sondern auch an anderen Orten zugreifen, informiert E.ON Ende Januar 2018. Diese Produktneuheit soll zuerst auf den Energiemärkten in Deutschland und Italien angeboten werden und sei für Kunden vorgesehen, die sich eine PV-Anlage von E.ON installieren lassen und betreiben. „Mit der E.ON SolarCloud ermöglichen wir unseren Kunden, ihre ganz persönliche Energiewelt zu gestalten, frei und vollkommen unabhängig. Das ist einzigartig. Die Cloud-Lösung eröffnet auch Besitzern von Wärmepumpen oder Elektroautos neue Möglichkeiten. Das macht deutlich, welche Bedeutung Strom zukünftig auch in Bereichen wie Mobilität oder Wärmeversorgung bekommt“, sagt E.ON Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

Solarcloud macht 100 Prozent Eigenversorgung möglich

Bereits seit einem Jahr hat E.ON eigenen Angaben nach eine Cloud-Lösung im Programm. Doch galt diese ausschließlich in Verbindung mit dem Batteriespeicher E.ON Aura. Dabei wird der eigene Solarstrom erst dann in die Cloud geladen, wenn der Aura-Speicher komplett gefüllt ist. Beim neuen System könnten Kunden nun die Anschaffungs- und Installationskosten eines physischen Speichers sparen und hätten keinen Aufwand für Wartung. Außerdem hätten sie die Möglichkeit, ein Stromguthaben für den Winter zu günstigen Konditionen  anzusparen und sich zu 100 Prozent mit Solarstrom aus ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu versorgen. Wirkungsgradverluste gibt es laut E.ON nicht mehr.

Aussichten für die Solarcloud

Für die Solarcloud sieht E.ON auf ein großes Marktpotenzial. Allein im deutschen Markt gebe es heute über 1,6 Millionen Betreiber von Solaranlagen. Nach Einschätzung von E.ON und auf Basis der Daten aus der Sunroof-Kooperation von E.ON und Google eignen sich in Deutschland noch weitere 10 Millionen Dächer für die Installation von Photovoltaikanlagen. Das neue Soalrcloud-Produkt ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. In der Basisvariante in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage kostet es monatlich 30.99 € an. Kunden, die ihr System dennoch mit einer Batterie betreiben wollen, können diese Lösung auch weiterhin von E.ON beziehen.

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