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Extremes Wetter fördert Exportrekorde

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Bildquelle: Wintershall

Bei den aktuellen Tiefsttemperaturen in Europa purzeln beim russischen Gaslieferanten Gazprom die täglichen Exportrekorde. Sechsmal infolge löste ein Rekord den anderen ab. Zuletzt betrug die tägliche Liefermenge nach Europa und in die Türkei russischen Medien zufolge bei 666,8 Milliarden Kubikmeter Gas.  Ein Lieferumfang von 600 Milliarden Kubikmeter im Jahresverlauf ergibt rechnerisch 219 Milliarden Kubikmeter. Im letzten Fahr exportierte Gazprom nach Europa und in die Türkei 194,4 Milliarden Kubikmeter und überbot seinen Exportrekord von 2016 über 8 Prozent.

Exportrekorde mit Preisspitzen

Über einen Gaspreis von 360 US-Dollar je 1000 Kubikmeter in Verträgen am österreichischen Gashub Baumgarten berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax am 27. Februar 2018. Zum Monatsbeginn seien es noch 230 US-Dollar gewesen. Auch die russische Bundeskartellbehörde stellte in Verträgen von Gazprom einen Preisanstieg auf 236 US- Dollar je 1000 Kubikmeter Gas fest. Gazprom-Spitzen hatten Anfang Februar 2018 auf Investorentreffen für das laufende Jahr stabile Preise um die 197 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas in Aussicht gestellt. Der Februar dürfte für Gazprom dank extremer Kälte ein Spitzenmonat werden.

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