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Bildquelle: russischer Kreml

Hier lesen Sie Neues zu Gasbezugspreisen.

28. Dezember

In einem Fernsehinterview bezifferte der russische Energieminister Alexander Nowak den Gaspreis für die Ukraine im ersten Quartal 2016 auf 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Der Preis ergebe sich aus der Preisformel im Vertrag. Demnach ist hierin kein Nachlass eingerechnet.

14. Dezember

Die Ukraine zahle für Gas von europäischen Unternehmen derzeit im Schnitt 250 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas, sagte Premier Arseni Jazenjuk im ukrainischen Fernsehen gestern Abend am 13. Dezember. Sein Energieminister Wladimir Demtschischin rechnet im ersten Quartal 2016 mit einem Preis von 210 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas für russische Gaslieferungen. Der Preis lag hier im Oktober und November 2015 bei rund 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas inklusive 20 US-Dollar Preisnachlass. Im Staatshaushaltsplan 2016 seien für Gasimporte in die Ukraine 210 bis 215 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas veranschlagt, informierte jüngst im Dezember Demtschischin laut ukrainischer Nachrichtenagentur Unian.

8. Dezember

Vorstandsmitglied des russischen Gaskonzerns Gazprom, Walerij Golubjew, rechnet mit einem Gaspreis von 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas für die Ukraine im ersten Quartal 2015. „Ein Preisnachlass ist Entscheidung der Regierung“, sagte Golubjew laut russischer Nachrichtenagentur Ria Novosti. Er habe den Vertragspreis genannt. Gazprom selbst entscheide nicht über den Preisnachlass. Die ukrainische Seite erwartet indes einen akzeptablen Preis, der den letzten Gaspreis unterschreitet. Zuletzt zahlte die Ukraine rund 230 US-Dollar Kubikmeter Gas und hat nach dem Bezug von rund 2 Milliarden Kubikmeter Gas aus Russland kein neues Gas geordert, weil sich der Gasimporteure Naftogaz einen günstigeren Preis ab Januar 2016 ausrechnet.

4. Dezember

In Berlin trafen sich Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller und Andrej Koboljew, Chef des ukrainischen Gasimporteurs Naftogaz, um über die Gastransite nach Europa in dieser Winterperiode zu sprechen, teilte Gazprom mit. Nach dem Treffen machte Miller deutlich, dass die Ukraine wegen der schwierigen Finanzlage im Land bis Jahresende wohl kein neues russisches Gas bezahlen werde, so dass die Lieferungen nicht wieder aufgenommen werden könnten. Bis Ende diesen Monats wollten beide Seiten die Lieferbedingungen für das erste Quartal 2016 festlegen. Naftogaz beabsichtige, sich an die russische Seite mit der Bitte um einen Preisnachlass zu wenden. Gazprom habe um ein Garantieschreiben zur Abnahme gekaufter Gasmengen bis Ende März 2016 gebeten. Die Ukraine bezieht aktuell kein russisches Gas, da sie keine neuen Gasmengen geordert und im voraus bezahlt hat. Zuletzt zahlte Naftogaz rund 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Ga aus Russland. In Summe bezog der Gasimporteure im Oktober und November 2015 entsprechend dem letzten Winterpaket gute 2 Milliarden Kubikmeter Gas. „Wir können den Winter ohne den Kauf von russischem Gas überleben“, betonte Premier Arseni Jazenjuk im Interview im ukrainischen Fernsehen. In den Speicher befänden sich derzeit 16 Milliarden Kubikmeter Gas. Dazu bemühe sich das Kabinett um einen Kredit, um Gas aus Europa beziehen zu können.

11. November

Ein Preisnachlass für die Ukraine gehe nach Worten von Russlands Energieminister Alexander Nowak im ersten Quartal 2016 gegen Null, hieß es bei der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti. lm vierten Quartal des laufenden Jahres liege dieser bei 20 US-Dollar, so dass die Ukraine für russischen Gas rund 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas zahlt. Rechnet Andrej Koboljew, Chef des ukrainischen Gasimporteur Naftogaz hier mit einem noch niedrigeren Gaspreis, sieht Nowak kaum Raum für einen weiteren Nachlass zum Ausgleich an den Marktpreis. Wie hoch der Marktpreis dann sein wird, sei abzuwarten.

4. November

Die Preise für Gas aus Europa seien unterschiedlich. Es gebe Händler, die bereit seien, Gas in einer Range von 220 bis 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter zu verkaufen, antwortete laut russischer Nachrichtenagentur Ria Novosti der ukrainische Energieminister Wladimir Demtschischin auf Nachfrage zum Gaspreis. Zuvor hatte Andrej Koboljew, Chef des ukrainischen Gasimporteurs Naftogaz, im ukrainischen Fernsehen erklärt, dass es für die Ukraine aktuell günstiger sei, Gas aus Europa zu beziehen. Russisches Gas koste bis Jahresende 227 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Für das erste Quartal des nächsten Jahres erwartet er hier einen niedrigeren Preis und hofft, dass dieser gegenüber europäischen Lieferungen wettbewerbsfähig ist.

3. November

Nur wenn der Preis attraktiv ist, will die Ukraine im ersten Quartal 2016 russisches Gas importieren. Dies machte Andrej Koboljew, Chef des ukrainischen Gasimporteurs Naftogaz, deutlich. „Wir erwarten und hoffen, dass unsere russischen Verkäufer vernünftig sind und uns einen wettbewerbsfähigen Preis anbieten“, zitierten Agenturen Kobojew. Andernfalls soll ihm nach das ganze Gas aus Europa importiert werden. Im kommenden Dezember werde der Gaspreis für die ersten drei Monate 2016 festgelegt. Der aktuelle Preis für russisches Gas in Höhe von 227 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas gelte bis Jahresende. Koboljew rechnet damit, dass der Preis für Gas aus Europa im Winter weiter fällt. Zugleich erwartet er, dass der Gaspreis ab dem zweiten Quartal 2016 ernstlich nachgibt.

30. Oktober

Naftogaz habe begonnen, Gas aus Europa zu attraktiveren Preisen zu beziehen als aus Russland, machte der Chef des ukrainischen Gasimporteurs Andrei Koboljew Agenturen zufolge am 29. Oktober 2015 deutlich. Er hofft nun, im nächsten Jahr ganz auf russische Gasimporte verzichten zu können. An den russischen Gaslieferanten Gazprom hat sein Unternehmen inzwischen insgesamt 518 Millionen Dollar gezahlt. Der Gaspreis des aktuellen Winterpakets, auf das sich beide Seiten unter Vermittlung der Europäischen Kommission einigten, liegt bei rund 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas.

27. Oktober

Die türkische Botas hat sich Agenturen zufolge ans Schiedsgericht gewandt und klagt gegen den Preis für Gaslieferungen aus Russland. Hatten Botas und der russische Gaskonzern Gazprom sich im letzten Februar zwar auf einen Preisnachlass von 10,25 Prozent geeinigt, sei es aber wegen Streitigkeiten zu keiner finalen Unterschrift gekommen.

24. Oktober

Die Ukrainer hätten an Russland laut Prognosen und Berechnungen 2016 rund 146 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas zu zahlen. Jetzt im vierten Quartal müssen sie 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter aufbringen. Der Gaspreis für Lieferungen nach Europa soll 2016 im Vergleich dazu nach jüngsten Prognosen des russischen Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung bei 199 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas liegen. In Medien war am 23. Oktober 2015 zudem die Rede davon, dass der russische Gaslieferant Gazprom plane, im nächsten Jahr Europäern Gas zu einem Preis von rund 200 US-Dollar je 1000 Kubikmeter anzubieten. Dies sei der niedrigste Preis seit 11 Jahren.

23. Oktober

Den durchschnittlichen Gaspreis für Gaslieferungen nach Europa im Jahr 2015 gab Gazprom-Vorstand Alexander Medwedew im Interview im aktuellen Magazin seines Unternehmens mit 238 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas an. Das Exportvolumen für Europa bezifferte Medwedew nach Schätzungen von Anfang September 2015 auf 158 Milliarden Kubikmeter Gas.

16. Oktober

Die russische Bundeskartellbehörde schlägt vor, die Großhandelspreise für Gas in Russland freizugeben. 40 Prozent des Gasvolumens werde frei gehandelt. Der Börsenhandel wachse ebenfalls. Es herrschten Voraussetzungen, auf die Preisregulierung zu verzichten. Das sei keine langfristige Frage mehr, zitierte die russische Tageszeitung Kommersant einen Behördenvertreter. Davon könnten die unabhängigen Gasproduzenten und Gazprom gleichermaßen profitieren. In den letzten zehn Jahren ist der Gaspreis in Russland laut Kommersant im Schnitt von 3600 (rund 58 US-Dollar) auf 3700 Rubel (59,5 US-Dollar) je 1000 Kubikmeter Gas gestiegen. Über den Energiesektor soll auf einer Sitzung unter Leitung des russischen Präsidenten Wladimir Putin in den kommenden Wochen werden. Im Raum steht eben so die Frage, ob eine Pipeline-Gesellschaft aus dem Gaskonzern Gazprom ausgegliedert werden soll.

3. Oktober

Der russische Energieminister Alexander Nowak bezifferte den Preis, den die Ukraine jetzt im vierten Quartal für russische Gaslieferungen zu zahlen hätten, auf 248 bis 252 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas, berichteten Medien. Der Preisnachlass liege bei 20 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Der Vertragspreis sei vom Brennwert abhängig, so dass er  schwankt.

26. September

Dass der Gaspreis für die Ukraine im ersten Quartal 2016 niedriger als im vierten Quartal 2015 sein könne, erklärte Gazprom-Chef Alexej Miller zu den Ergebnissen in Brüssel. Eine Dynamik zu Preissenkungen bestehe. Alles hänge jedoch letztlich vom Ölpreis ab. Russen und Ukrainer hatten sich am Abend des 25. September 2015 unter Vermittlung der Europäischen Kommission in Brüssel auf ein neues Winterpaket geeinigt, hieß es in Medienberichten. Demnach soll die Ukraine im Oktober 2015 noch 2 Milliarden Kubikmeter Gas aus Russland zum Einspeichern beziehen und dafür von europäischen Finanzinstituten Geldmittel im Umfang von 500 Millionen US-Dollar bekommen. „Der Wortlaut des Dokuments wurde von den Parteien am Freitag paraphiert. Die Unterzeichnung dieses Protokolls wird ein gesondertes Verfahren erfordern“, teilte der ukrainische Gasversorger Naftogaz mit. In Medienberichten nannte Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission einen Gaspreis für die Ukraine, der bei 232 US-Dollar je 1000 Kubikmeter liegt, und der russische Energieminister Alexander Nowak sprach von rund 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas.

25. September

Die russische Regierung legte auf Grundlage eines Regierungsbeschlusses für russische Gaslieferungen in die Ukraine im vierten Quartal 2015 einen Preisnachlass von 24,6 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas fest. Hieraus ergibt sich für Russlands Nachbarn ein Gaspreis in Höhe von 227,36 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Dies entspricht dem Preisniveaus, das Russland für EU-Länder mit gemeinsamer Grenze zur Ukraine veranschlagt.

17. September

Wenn die Situation so bleibe wie heute, könne der Preis für russische Gasbezüge ab Anfang 2016 etwas sinken, zitierten russische und weißrussische Agenturen Weißrusslands Energieminister Vladimir Patupchyk. Voraussetzung sei, dass Russland die Inlandspreise für seine Verbraucher nicht erhöhe. Zumindest rechnet der Minister damit, dass das Preisniveau im nächsten Jahr dem von 2015 entspricht. Seinen Worten nach belief sich der Preis für russische Gasimporte im ersten Halbjahr auf 139 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Im zweiten Jahr stieg er auf 142 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas.

16. September

Russlands Energieminister Alexander Nowak signalisierte Agenturen zufolge, dass es keinen Preisnachlass für russische Gaslieferungen an die Ukraine in der Höhe geben soll, wie es sich das Nachbarland vorstellt. Die Ukraine erwartet von Russland einen marktgerechten Preis für Gaslieferungen im kommenden Winter. Darüber sprach der ukrainische Energieminister Wladimir Demtschischin in Kiew auf einer Pressekonferenz jetzt Mitte September. Der Preis für russische Gaslieferungen belaufe sich im vierten Quartal 2015 laut Vertrag von 2009 auf 252 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. Dies sei jedoch kein Marktpreis. Dazu müssten 32 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas Transitkosten abgezogen werden, die derzeit für Transporte von der ukrainischen Ost- zur Westgrenze nach Europa anfielen. Sollten sich beide Seiten letztlich doch darauf einigen können, liegt der Preis mit 220 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas etwas unter dem durchschnittlichen Preis für Exporte nach Europa im Winter 2015-2016, den Gazprom-Vorstand Alexander Medwedew jüngst nannte. Seit Juli 2015 bezieht die Ukraine kein russisches Gas, weil keine neue Verlängerung des Winterpakets vom letzten Herbst zustande kam. Nun soll bis Monatsende eine Entscheidung getroffen werden, auch um die Speichermengen im Land für den Winter zu erhöhen.

Quelle: Energieinstitut der Nationalen Forschungsuniversität der Höheren Wirtschaftsschule Russlands
Quelle: Energieinstitut der Nationalen Forschungsuniversität der Höheren Wirtschaftsschule Russlands

In einer neuen russischen Studie zum europäischen Gasmarkt ist die Rede davon, dass in den nächsten zehn Jahren bei einer hohen Gasnachfrage in Europa und in der Welt jeder Lieferant seine Nische finden werde. Ist die Nachfrage jedoch niedrig, erwarten die Forscher vom Energieforschungsinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften INEI RAN und vom Energieinstitut der Nationalen Forschungsuniversität „Höhere Wirtschaftsschule“ Russlands Preiskämpfe, die sich im Bereich zwischen 230 und 300 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas abspielen.

14. September

Im kommenden Winter 2015-2016 werde russisches Erdgas in Verträgen für Europa im Schnitt 195,9 Euro je 1000 Kubikmeter Gas (222 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas) kosten, erklärte Gazprom-Vorstand Alexander Medwedew auf einer Pressekonferenz in Moskau. Auf der ersten Auktion, die die Gazprom-Tochter Gazprom Export jetzt im September durchführte, seien 1,23 Milliarden Kubikmeter zu insgesamt 250 Millionen Euro versteigert worden. Dies entspreche einem Durchschnittspreis von 231 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas. Das versteigerte Gas soll im vierten Quartal 2015 und ersten Quartal 2016 geliefert werden. Geplant war, über 3 Milliarden Kubikmeter Gas an europäische Abnehmer zu veräußern.

11. September

Das russische Wirtschaftsentwicklungsministerium erwarte nach jüngsten Prognosen für Gasexporte in den kommenden Jahre Preistiefstände von unter 200 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas, berichtete die russische Wirtschaftszeitung Kommersant. So seien dies im nächsten Jahr 162 US-Dollar und in den Folgejahren 2017 und 2018 dann 184 und 194 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas. In diesem Jahr läge der durchschnittliche Preis für russische Gasexporte bei 237 US-Dollar. Grund für diese Preisentwicklung sei der niedrige Ölpreis. Laut einer Übersicht beim ukrainischen Gasversorger Naftogaz Europe kostete das Gas an europäischen Handelsplätzen vom 3. bis 9. August 2015 im Schnitt 255,6 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas.

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