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Hilfe aus Russland

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Bildquelle: Gazprom

Der Chef des russischen Gaskonzerns Gazprom Alexej Miller besucht den griechischen Premier Alexis Tsipras, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax am 20. April. Optionen zur Kooperation beim Gasleitungsbau in Griechenland ständen auf der Gesprächsagenda. Zum Treffen Millers und Tsipras teilte Gazprom am 21. April mit, dass Einigkeit sie erzielt hätten, dass ein russisch-europäisches Konsortium den Gasleitungsbau auf griechischem Territorium übernehmen soll. Millers Worten nach belaufen sich die geschätzten Baukosten auf 2 Milliarden Euro. Das Projekt sei in Übereinstimmung mit europäischem Recht durchzuführen. Durch seine Realisierung erhalte Griechenland eine Transitgarantie von 47 Milliarden Kubikmeter Gas, die Russland über den geplanten etwa 1100 km langen Turkish Stream durchs Schwarze Meer und auf dem Festland zur türkisch-griechischen Grenze transportieren will. Von einem baldigen Abkommen zwischen Griechenland und Russland war indes bei Gazprom keine Rede. Folglich bleiben Milliarden von möglichen Kubikmetern und Euro in der Schwebe.

 

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