Start Erneuerbare Energien Mehr Eigenverbrauch und Regelleistung mit AMPARD

Mehr Eigenverbrauch und Regelleistung mit AMPARD

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In Zürich stellte die Schweizer Ampard AG jetzt zur Monatsmitte die neue Steuerungssoftware AMPARD vor. Diese Software ist das intelligente Energie-Management-System für Solarstromspeicher, das sowohl den Eigenverbrauch optimiert als auch die Teilnahme am Regelleistungsmarkt ermöglicht. Dadurch wird aus der hauseigenen Photovoltaik-Stromgewinnung mit angeschlossenem Speicher das Maximum herausgeholt. Das AMPARD User Interface sorgt dementsprechend dafür, dass der selbst produzierte Strom auch selbst verbraucht werden kann. Hier lohnt sich laut Ampard die Photovoltaikanlage bei Einfamilienhäusern am meisten. Alle Stromflüsse im Haus, ob aus der Steckdose, vom Dach, aus dem Speicher oder aus dem Netz erscheinen unmittelbar und animiert auf der Startseite des User Interface. Das System zeichnet die Werte auf, die in einfacher Sprache erklärt und illustriert werden. Der Umweltbeitrag wird etwa als Gegenüberstellung in Autokilometern dargestellt. „Es soll Spass machen, das AMPARD User Interface aufzurufen und einen raschen Blick auf die Leistung der eigenen Anlage zu werfen“, erklärt Simon Summermatter, CEO von Ampard AG. Deswegen erklärt die mobile Applikation, rechnet vor und spricht den Benutzer dabei direkt per Du an. Hinzu kommen vertiefte Analysenmöglichkeiten wie zum Beispiel die Einsparung an Stromkosten über den Tag, den Monat oder das Jahr oder der eigene stündliche Stromverbrauch gegenüber der Produktion.

Dazu noch Regelleistung

Mit AMPARD werden mehrere Speicher zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengefasst, die Regelleistung zum Stabilisieren des Stromnetzes bereit stellen. Dafür zahlen die betreffenden Übertragungsnetzbetreiber eine Vergütung, an der die Speicherbesitzer beteiligt werden. Wird zu viel Strom ins Netz eingespeist, entziehen hierbei Speicher innerhalb von 30 Sekunden dem Netz Strom, so dass die Frequenz von 50 Hertz im Netz mit geringen Schwankungen konstant gehalten wird. In diesem Fall stellen die Speicher negative Primärregelleistung bereit. Wird wieder mehr Strom im Netz benötigt, weil weniger Strom eingespeist als verbraucht wird, entladen die Speicher den Strom ebenfalls innerhalb von 30 Sekunden wieder ins Netz, was positive Primärregelleistung genannt wird. Gerade nicht genutzte Speicherkapazitäten können dadurch sinnvoll genutzt werden, so dass der Batterieladezustand selten um mehr als 1% variiert. Private Speichernutzer bleiben dabei unbeeinträchtigt. Im AMPARD User Interface ist die Abrechnung für die Regelleistungserbringung transparent aufgezeichnet. In der Schweiz vermarktet Ampard die Regelleistung selbst und in Deutschland über ein präqualifiziertes Energiehandelsunternehmen.

 

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