Start Erneuerbare Energien Nordseewind für Null Eurocent

Nordseewind für Null Eurocent

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Bildquelle: EnBW

Der Nordseewind rechnet sich bei der Energiegewinnung, so dass kein Förderbeitrag durch das Erneuerbare-Energieen-Gesetz EEG mehr nötig ist. Das zeigte die erste Offshore-Ausschreibung in Deutschland, in der sich die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit dem Zuschlag für den Offshore-Windpark „He Dreiht“ in einem namhaften Bieterfeld erfolgreich durchsetzte. „Das EnBW-Gebot für den Bau des 900 Megawatt starken Projekts kommt ohne EEG-Subventionen aus. Mit dem heute erfolgten Zuschlag ist nun der Weg frei für eines der größten geplanten Offshore-Projekte in Europa“, informierte EnBW zum Ausschreibungsergebnis am 13. April 2017. Über die Ergebnisse der ersten Offshore-Ausschreibung informierte ebenfalls die Bundesnetzagentur. „Die Offshore-Windenergie stellt ihre Wettbewerbsfähigkeit mit Nachdruck unter Beweis. Dies ist erfreulich für alle Stromverbraucher, die über die EEG-Umlage die Förderung der Erneuerbaren Energien mitfinanzieren“, sagt Jochen Hamann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Es ist allerdings offen, ob sich so niedrige Zuschlagswerte in der nächsten Ausschreibung wiederholen werden.“ Mit 0,44 Cent je Kilowattstunde hätte der durchschnittliche gewichtete Zuschlagswert weit unterhalb der Erwartungen gelegen. Von 1550 Megawatt in der Ausschreibung konnten vier Gebote bezuschlagt werden. Die insgesamt bezuschlagte Gebotsmenge liegt bei 1490 Megawatt.

Nordseewind rechnet sich

„Wir sind sehr glücklich über dieses Ergebnis. Bereits heute gehört die EnBW zu den führenden Entwicklern und Betreibern von Offshore-Windparks in Deutschland. Aktuell betreiben wir bereits zwei Offshore-Windparks mit rund 336 Megawatt und realisieren bis 2019 zwei weitere mit rund 610 Megawatt Erzeugungskapazität – ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung unserer Strategie EnBW 2020. Wie im März auf unserer Bilanzpressekonferenz angekündigt, werden wir auch in der Zeit nach 2020 den Ausbau der erneuerbaren Energien als strategischen Schwerpunkt unseres Unternehmens vorantreiben. Mit dem Zuschlag für He Dreiht haben wir die Grundlage für langfristiges Wachstum über das Jahr 2020 hinaus geschaffen.“, betont der EnBW Vorstandsvorsitzende Frank Masteaux. Das Gebot zeige, dass die Marktintegration der Offshore-Technologie bis Mitte des nächsten Jahrzehnts möglich ist und Offshore-Wind wesentlich dazu beitragen könne, dass Deutschland seine energie- und klimapolitischen Ziele erfüllt. Nach der sehr guten Energieausbeute qualifizierte sich die Offshore-Technologie nun mit einem Quantensprung auch in der Effizienz als veritabler Treiber der deutschen Energiewende.

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