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Pipeline-Ticker 2017

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Bildquelle: Gazprom

Im Pipeline-Ticker erfahren Sie Neues über laufende Pipelineprojekte.

27. April

Gazprom-Vorstandsmitglied Alexander Medwedew erwartet, dass die Genehmigungen von den europäischen Ländern, durch deren Territorialgewässer die Gasleitung Nord Stream 2 verleget werden soll, spätestens im ersten Halbjahr 2018 vorliegen. Dies erklärte er laut russischen Medien in einer Telefonkonferenz. Der Baustart für die Schwarzmeergasleitung Turkish Stream ist für den Sommer 2017 vorgesehen, steht im Bericht der Gazprom-Führung für das Jahr 2016.

25. April

Nach der Inbetriebnahme der Gasleitung Nord Stream 2 2019 könnten 15 Milliarden Kubikmeter Gas weiterhin über die Ukraine nach Europa geliefert werden, erklärte Gazprom-Chef Alexej Miller Medien zufolge. In den letzten Jahren belief sich der Transitumfang über die Ukraine auf 50 bis 80 Milliarden Kubikmeter Gas. Die Nord Stream 2 AG unterzeichnete mit den fünf europäischen Partnern ENGIE, OMV, Shell, Uniper und Wintershall Finanzierungsvereinbarungen für den Bau der zweiten Ostseegasleitung, meldete die Gazprom-Pipelinetochter am 24. April 2017. Hier verpflichteten sich die fünf europäischen Energieunternehmen, eine langfristige Finanzierung in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten des Projekts zu ermöglichen, die derzeit auf 9,5 Milliarden Euro geschätzt werden. Jedes europäische Unternehmen werde demnach einen Anteil von bis zu 950 Millionen Euro finanzieren. Gazprom soll weiterhin alleiniger Gesellschafter der Projektgesellschaft Nord Stream 2 AG bleiben. Der Bau der zwei Stränge der Nord-Stream 2-Pipeline ist von 2018 bis 2019 geplant. Dann verdoppelt sich die Transportkapazität in der Ostsee auf 110 Milliarden Kubikmeter Gas.

21. April

Da die Gasförderung in Europa zurückgehe, sei die richtige Antwort darauf das Gasleitungsprojekt Nord Stream 2, bekräftigten die Spitzenmanager von Gazprom und OMV, Alexej Miller und Rainer Seele, in einem Arbeitstreffen in Moskau am 20. April 2017. Der WWF in Deutschland kritisierte indessen das Pipeline-Projekt zum Auftakt der öffentlichen Einsichtnahme der Antragsunterlagen der Projektgesellschaft in den zuständigen deutschen Behörden am 18. April 2017. „Der Pipelineplan wirkt wie ein Anachronismus. Eine so langfristige Investition in zusätzliche Infrastruktur für fossiles Gas widerspricht den Klimazielen Deutschlands und der EU bis 2050 treibhausgasneutral zu sein. Wer das Pariser Klimaschutzabkommen ernst nimmt, sollte keine weitere Erdgaspipeline quer durch die Ostsee ermöglichen, sondern konsequent auf den Ausbau der erneuerbare Energien setzen“, monierte Jochen Lamp, Leiter des WWF Ostseebüros. Das Pipeline-Projekt störe die nötige Stärkung des EU-Energiemarktes. Eine Studie unter Beteiligung des WWF zeige, dass kein Bedarf für die Ausweitung der Erdgasimporte durch die Ostsee existiert. Selbst bei einembeschleunigten Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2035 gewährleiste die bestehende Erdgasinfrastruktur in Deutschland eine ausreichende Versorgungssicherheit.

12. April

„Wir rechnen damit, dass wir alle Genehmigungen im ersten Quartal 2018 erhalten, um im zweiten Quartal 2018 mit dem Bau zu beginnen, sagte Simon Bonnell, Head of Permitting bei der Nord Stream 2 AG im Interview mit der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti. Wie sein Unternehmen außerdem mitteilte, leitete die Projektgesellschaft das Verfahren für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Nord Stream 2-Pipeline in Russland ein. Im ersten Schritt seien die Projektunterlagen, darunter Unterlagen zum Untersuchungsrahmen der Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und das UVP-Programm, zur öffentlichen Beteiligung und Konsultation ausgelegt worden. „Auf Grundlage der umfassenden Analyse der möglichen Alternativen für den Trassenverlauf und den Anlandebereich wurde die Route durch die Narwa-Bucht in der Region Kingisepp als die bevorzugte Variante mit den geringsten Umwelt- und sozialen Auswirkungen definiert“, steht in der Pressemitteilung. Die endgültige Entscheidung über den Anlandebereich in Russland obliege jedoch den russischen Umweltbehörden. Obgleich noch kein Finanzierungsmodell mit den europäischen Partnern gefunden sei, stieß Nord Stream 2 die Genehmigungsprozesse in den fünf Ländern Schweden, Dänemark, Deutschland, Finnland und Russland an, schrieb Ria Novosti zum Interview.

11. April

„Europäische Verbraucher zahlten für den Gastransport über die Ukraine Milliarden. Ich weiß nicht, wohin diese Gelder geflossen sind, aber sicher nicht in die Modernisierung des Pipelinenetzes in der Ukraine“, sagte der Vorstandsvorsitzende der deutschen BASF-Tochter Wintershall Mario Mehren in einem russischen Medieninterview und verwies dabei auf die niedrigen technischen Charakteristika des ukrainischen Gasversorgungssystems. Wintershall gehört zu den fünf europäischen Unternehmen, die den russischen Gaskonzern Gazprom beim Ausbau der Nord-Stream-Gasleitung unterstützen wollen. Hier will Dänemark die Gesetzeslage ändern, berichteten Medien. Demnach habe die dänische Regierung einen Gesetzentwurf vorgeschlagen, in dem bei der Entscheidung über den Bau von Offshore-Leitungen in den Territorialgewässern außen- und sicherheitspolitische Aspekte berücksichtigt werden. Ob dieses Gesetz für Nord Stream 2 angewendet werden soll, entschied die Regierung jedoch noch nicht.

9. April

Dänemark hätte gern ein Vetorecht zum Verlegen der zwei geplanten Stränge der Gasleitung Nord Stream 2 in ihren Hoheitsgewässern, berichteten Medien. „Wir wollen die Möglichkeit haben, aus der Perspektive von Sicherheits- und Außenpolitik ja oder nein zu sagen, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters den dänischen Energie- und Umweltminister Lars Christian Lilleholt. Heute sei ein Veto bei solchen Projekten nur aus Umweltbedenken möglich. Kürzlich im April reichte die Projektgesellschaft Nord Stream 2 ihren Bauantrag beim dänischen Energieministerium ein und veröffentlichte die Umweltverträglichkeitsstudie (Espoo-Bericht), in der die potenziellen grenzüberschreitenden Auswirkungen des geplanten Ausbaus in der Ostsee dokumentiert sind. Den Espoo-Bericht legte sie ebenso den nationalen Behörden von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland vor, damit sie Konsultationsverfahren über grenzüberschreitende Umweltauswirkungen des Pipeline-Projekts einleiten können. Der Bauantrag in Dänemark soll nach bestehendem Recht bearbeitet werden. Sehr positiv bewertete der dänische Energieminister das Angebot der Europäischen Kommission, sich für die Verhandlungen mit Russland von Mitgliedsländern ein Mandat einzuholen. Dies hatte die Kommission laut Medien in einem Schreiben an die Energieminister von Schweden und Dänemark Ende März angeboten und hier zugleich bestätigt, dass das Energiebinnenmarktpaket 3 der EU auf das Offshore-Projekt Nord Stream 2 nicht angewendet werden könne.

7. April

Nach Ostern, ab 18. April 2017, lägen die Antragsunterlagen zum Bau und Betrieb der Nord Stream 2-Pipeline im deutschen 85 Kilometer langen Trassenabschnitt an verschiedenen Orten in Mecklenburg-Vorpommern öffentlich zur Einsichtnahme aus, teilte die Projektgesellschaft Nord Stream 2 mit. Bis zum 17. Mai 2017 könnten die vollständigen Unterlagen beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg und Rostock, beim Bergamt Stralsund, in den Ämtern Bergen auf Rügen, Lubmin, Mönchgut-Granitz, Usedom-Nord und Anklam-Land sowie der Stadt Putbus eingesehen werden.

6. April

Seine Regierung beschloss, Polen im Rechtsstreit gegen das Gasleitungsprojekt Nord Stream 2 zu unterstützen, erklärte Medien zufolge der litauische Premierminister Saulius Skvernelis auf einem Regierungstreffen mit seinen Amtskollegen aus Estland und Lettland mit Premier Wladimir Groisman in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dazu betonte er die wichtige Bedeutung der Ukraine beim Gastransit nach Europa und sprach sich dafür aus, dass das so bleibt. Gazprom-Vorstandsvizevorsitzender Alexander Medwedew kündigte indessen in einem Medieninterview an, dass der russische Gaskonzern zur Partnerschaft mit den europäischen Unternehmen beim Ausbauprojekt in der Ostsee eine Erklärung abgeben werde.

3. April

Der Antrag zum Bau der Gasleitung Nord Stream 2 in dänischen Hoheitsgewässern sei in der Dänischen Energieagentur DEA eingegangen, meldete die Agentur. Die Agentur gehört zum dänischen Energieministerium und will den Antrag jetzt prüfen. In Finnland in Kotka startete die Ummantelung von Pipeline-Rohren mit Beton noch im März.

1. April

Die Verhandlungen zum Vertrag über Gaslieferungen von Russland nach Westchina liefen, erklärte Medien zufolge Wiktor Subkow, Aussichtsvorsitzender vom russischen Gasmarktführer Gazprom. Die Seiten von Gazprom und Chinas Nationaler Ölgesellschaft CNPC diskutierten hier über die Gaspreise. Genaue Fristen zur Vertragsunterzeichnung nannte Subkow nicht. Der Bau von Kraft Sibiriens 2 stehe weiter auf der Agenda. 2015 unterzeichneten Gazprom und CNPC zu Gaslieferungen von westsibirischen Gasquellen über das Altargebirge nach China ein Basisabkommen. Zunächst ist hierbei die Rede von 30 Milliarden Kubikmeter Gas.

29. März

Der russische Gasmarktführer Gazprom gründete in Istanbul eine Niederlassung seiner niederländischen Tochter South Stream Transport, informierte Vorstandsvorsitzender Alexej Miller russischen Agenturen zufolge. Diese soll seinen Worten nach die Umsetzung des Gasleitungsprojektes Turkish Stream in der Türkei koordinieren. Die Verlegung der rund 900 Kilometer langen Gasleitung von Anapa an der russischen Schwarzmeerküste bis zum westtürkischen Bosporus werde im zweiten Halbjahr 2017 beginnen. Zwei Stränge mit einer Transportleistung von je 15,75 Milliarden Kubikmeter im Jahr sollen bis Ende 2019 fertig sein. Dann kann die Türkei zusammen mit Blue Stream ihren vollen Umfang direkt aus Russland über das Schwarze Meer beziehen. Ist der erste Strang für den türkischen Markt vorgesehen, soll der zweite Strang auf dem türkischen Festland bis an die griechische Grenze verlängert werden, um Gas nach Südosteuropa zu exportieren. Erst kürzlich im März schloss Miller mit dem Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi, ein Abkommen zur Entwicklung des südlichen Transportkorridors für russische Gaslieferungen nach Europa. Eni und Gazprom realisierten seinerzeit das Blue Stream-Projekt und gründeten dafür die Gemeinschaftsunternehmen Blue Stream Pipeline Company mit Sitz in den Niederlanden. Die Projektgesellschaft ist Betreiber des Leitungsabschnitts im Schwarzen Meer und der Kompressorstation Beregovaya an der russischen Küste. An Land erstreckt sich die russische Zuleitung auf 396 Kilometer. 817 Kilometer sind es auf dem Meeresgrund im Schwarzen Meer bis Samsun an der türkischen Küste. 16 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr lassen sich auf diesem Weg aus Russland in die Türkei exportieren.

28. März

Der italienische Staatsrat genehmigte den Bau der Transadria-Gasleitung TAP und wies damit den Einwand der Region Apulien gegen die Projektumsetzung ab, berichteten Medien am 27. März. Die 878 Kilometer lange TAP soll ab 2020 an der griechisch-türkischen Grenze 10 Milliarden Kubikmeter Gas aus Aserbaidschan aufnehmen und über Griechenland, Albanien, durch die Adria nach Apulien in Italien weiter transportieren.

27. März

Russland habe Interesse, dass sich italienische Unternehmen an Ausschreibungen zum Bau der Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream und somit auch am südlichen Transportkorridor beteiligen, erklärte Russlands Vizepremier Arkadij Dworkowitsch laut Medien. Dworkowitsch wies darauf hin, dass die Gaslieferung über den südlichen Korridor und die Auswahl der Endstrecke der Pipeline von den Konsultationsergebnissen mit der Europäischen Kommission und einer stabilen, berechenbaren rechtlichen Regelung für solche Lieferungen abhänge. „Wir werden zusammen mit den italienischen Kollegen daran arbeiten“, zitierte die russische Nachrichtenagentur den Vizepremier.

22. März

Das Hauptprojekt in der Energiekooperation mit Russland ist für den Chef des deutschen Chemiekonzerns BASF, Kurt Bock, das Gasleitungsprojekt Nord Stream 2. Dies bekräftigte er beim Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Moskauer Kreml. „Wir haben das Projekt Nord Stream 1 zum Erfolg geführt.“ Das werde auch mit Nord Stream 2 gelingen, zeigte sich Bock überzeugt. Bereits am Vortag hatte er sich mit Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller noch einmal über den Leitungsausbau in der Ostsee verständigt.

15. März

Der russische Gaskonzern Gazprom will mit der Inbetriebnahme des erstes Leitungsstranges der Schwarzmeerpipeline Turkish Stream Ende 2019 die Gaslieferungen über die Ukraine, Rumänien und Bulgarien in die Türkei einstellen. Darüber informiert das Regierungsabkommen zwischen der Türkei und Russland, das im offiziellen russischen Internetportal zu Rechtsdokumenten veröffentlicht wurde. Hier heißt es in Artikel 1 Absatz 1, dass die Seiten davon ausgingen, dass das russische Gas, das aktuell an die bulgarisch-türkische Grenze geliefert werde, mit dem Datum der Inbetriebnahme über den ersten Leitungsstrang der Offshore-Gaselitung an türkische Küste transportiert werden soll.  Er ist auf eine Jahrestransptortleistung von 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas veranschlagt und für die türkische Versorgung vorgehen. Für den Bauabschnittt auf dem türkischen Festland ist laut Abkommen Botas komplett zuständig. Die Pipeline-Verlegearbeiten im Schwarzen Meer sollen in diesem Jahr erfolgen, bestätigte Russlands Präsident Wladimir Putin jüngst beim Besuch seines türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan in Moskau. Hierzu beauftragt ist die Schweizer Alleeas Gruppe.

14. März

Nachdem der russische Gaskonzern Gazprom und die Europäische Kommission sich auf eine Regelung zu zentral- und osteuropäischen Gasmärkten verständigt haben, könnte die Kommission nun auch das Gasleitungsprojekt Nord Stream 2 unterstützen, berichteten Medien. Mit dieser Regelung endet das Verfahren der EU gegen Gazprom wegen Wettbewerbsverstöße in Zentral- und Osteuropa.

10. März

„Gazprom plant, in diesem Jahr den Bau einer weiteren wichtigen Energieroute – Turkish Stream – zu beginnen“, bekräftigte der russische Präsident Wladimir Putin auf der Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan in Moskau. Im Vorfeld hatte Energieminister Alexander Nowak erklärt, dass die nötigen Dokumente vorlägen und daher zum Bau des ersten Leitungsstranges durch das Schwarze Meer alles vorbereitet sei inklusive der Vertrag mit der Schweizer Allseas Gruppe, die mit den Vorlegearbeiten beauftragt wurde. Die Transportkapazität ist auf 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr veranschlagt. Das Gas des erstes Leitungsstranges ist für den türkischen Markt vorgesehen, so dass keine Gaslieferungen über die Ukraine mehr nötig sind.

Der italienische Gasnetzbetreiber Snam will laut seinem Investionsplan 2017-2021 in den Bau der Transadriagasleitung TAP 270 Millionen Euro investieren. Den Plan stellte am 7. März 2017 Snam-Chef Marco Alvera vor.

Bildquelle: Snam

Insgesamt plant sein Unternehmen, 5 Milliarden in die Hand zu nehmen, um das italienische Gasnetz und seine Anschlüsse an europäische Gasleitungen auszubauen. Das stärke die Sicherheit und Flexibilität der Versorgung. Die TAP soll ab 2020 10 Milliarden Kubikmeter Gas aus Aserbaidschan von der türkischen Westgrenze über Griechenland, Albanien durch die Adria nach Italien transportieren. Am TAP-Konsortium ist Snam wie die britische BP und Aserbaidschans Ölgesellschaft Socar mit 20 Prozent beteiligt. Der Rest entfällt auf die belgische Fluxys (19 Prozent), Spaniens Enagas (16 Prozent) und die Schweizer AXPO (5 Prozent).

8. März

Ein Modell zur Finanzierung des Gasleitungsprojektes Nord Stream 2 erwartet der Vorstandschef der deutschen Wintershall Holding Mario Mehren bis Ende des ersten Halbjahres 2017. Dies erklärte er Medien zufolge im Rahmen der Energiekonferenz CERAweek in Houston in den USA. Finanzvorstand der Nord Stream 2 AG, Paul Corcoran sagte in Houston, dass in den nächsten Wochen die Genehmigungsanträge zum Bau der beiden Leitungsstränge in der Ostsee bei den betreffenden europäischen Ländern eingereicht werden sollen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti. Dies seien die vier Länder Dänemark, Deutschland, Finnland und Russland. In Schweden laufe das Genehmigungsverfahren bereits. Corcoran erwartet, dass die Genehmigungen bis Anfang 2018 vorliegen, so dass der Bau beginnen kann.

3. März

Das neue Finanzierungsmodell zur Umsetzung des 9,9 Milliarden Euro teuren Gasleitungsprojektes Nord Stream 2 soll noch in diesem März vorgelegt werden. Darüber sprach der Vizevorstand des russischen Gaskonzerns Gazprom in einem Interview mit der Tageszeitung Financial Times Anfang März. Die europäischen Partnern prüften noch, wie sie sich am Bau beteiligen könnten. Gemeint sind die deutschen Unternehmen Wintershall und E.on, der österreichische Mineralölkonzern OMV, der britisch-holländische Gasmulti Shell und Frankreichs Energiegesellschaft Engie. Geplant war, dass diese fünf Unternehmen je 10 Prozent am Konsortium Nord Stream 2 in Zug in der Schweiz übernehmen, während Gazprom die andere Hälfte innehat. Dagegen sprach sich im letzten Jahr die polnische Wettbewerbsbehörde aus, so dass Gazprom nun alleiniger Anteilseigner der Nord Stream 2 AG ist. Durch die zwei neuen Leitungsstränge zu je 27,5 Milliarden Kubikmeter Transportleistung erhöht sich der mögliche Transportumfang durch die Ostsee auf 110 Milliarden Kubikmeter Gas.

28. Februar

Es bestehe keine Notwendigkeit für die russische Gasleitung Nord Stream 2, da die Schaffung eines diversifizierten Gasmarktes für die Europäische Kommission Priorität habe, sagte der EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie Miguel Canete auf der Pressekonferenz nach der Tagung des Rates Verkehr, Telekommunikation und Energie am 27. Februar 2017 in Brüssel. Die EU werde auch weiterhin den Transit von russischem Gas durch die Ukraine zu unterstützen. Die geplante Pipeline „ist nicht in Einklang mit den Zielen“ der EU. In jedem Fall seien die Regeln des europäischen Energiebinnenmarktes zu respektieren, vor allem diejenigen des dritten Energiepaketes.

23. Februar

Die Kosten zum Bau des Südlichen Gaskorridors für Gastransporte aus Aserbaidschan über Georgien und die Türkei nach Europa sollen nicht höher als 40 Milliarden Euro sein, erklärte der aserbaidschanische Energieminister Natig Alijew laut Medien in Baku auf einer Pressekonferenz. In Baku tagt aktuell der Southern Gas Corridor Advisory Council. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission Maros Sefcovic ist aus diesem Anlass in die aserbaidschanische Hauptstadt gereist. Seinen Worten nach muss alles Mögliche getan werden, damit die Gaslieferungen über den Südlichen Gaskorridor nach Europa 2020 aufgenommen werden können.

22. Februar

Die Nord Stream 2 AG beauftragte in einem internationalen Ausschreibungsverfahren das Schweizer Unternehmen Allseas, die beiden neuen Leitungsstränge durch die Ostsee von 2018 bis 2019 zu verlegen, teilte die Gazpromtochter mit Sitz in Zug in der Schweiz mit. Die drei Rohrverlegeschiffe Pioneering Spirit, Solitaire und Audacia sollen dabei zum Einsatz kommen. Diese dynamisch positionierten Rohrverlegeschiffe, die auch ohne Anker höchst präzise manövriert werden können, sollen Umweltauswirkungen reduzieren und für mehr Sicherheit in der verkehrsreichen Ostsee sorgen. Die Solitäre war bereits bei den Verlegearbeiten der ersten Nord-Stream-Pipeline mit im Einsatz. Den Vertrag wollen die Unternehmen in den nächsten Tagen unterzeichnen. Im Dezember 2016 hatten sie hierzu eine Absichtserklärung geschlossen. Weitere Ausschreibungen für Baumaßnahmen zur Rohrverlegung in küstennahen Gewässern und in den Anlandungsbereichen in Russland und Deutschland, liefen noch. Durch die Gasleitung Nord Stream 2 verdoppelt sich die Transportkapazität in der Ostsee auf 110 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr.

20. Februar

Eine direkte Verbindung für die Europäische Union von den Erdgasvorkommen im Levante-Becken vor der israelischen Küste zum Südlichen Gaskorridor sollte oberste Priorität haben, angesichts dessen, dass die dort entdecken Vorräte mit bis zu 1200 Milliarden Kubikmeter Gas dem Umfang der aserbaidschanischen Gasreserven im Shah-Deniz-Gebiet entsprechen, erklärte der griechische Energie- und Umweltminister Giorgos Stathakis mit Aserbaidschans Nachrichtenagentur Trend anlässlich der Sitzung des Southern Gas Corridor Advisory Council in Baku am 23.Februar 2017. Außer der Transadriagasleitung TAP als Anschlussleitung für Gastransporte aus Aserbaidschan über Georgien und die Türkei unterstütze Griechenland besonders die Gasverbindungsleitung IGB nach Bulgarien und die Ionisch-Adriatische Gasleitung von Albanien nach Kroatien, um ein süd-östliches Energiedrehkreuz einzurichten.

19. Februar

Das Pipelineprojekt Nord Stream 2 sei abzulehnen, da Russland Energie als politisches Instrument einsetze, erklärte laut Medien Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė in Diskussionen auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 17. Februar 2017. Dies zeige die Erfahrung mit Russland bei der langjährigen Monopolstellung als Gaslieferant. Ihr Ziel ist daher die Diversifizierung. Mit dem Gasleitungsprojekt soll jetzt auf die Pläne zur Schaffung einer europäischen Energieunion Einfluss genommen werden.

17. Februar

In Berlin sprachen Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller und die deutsche Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries auf einem Arbeitstreffen über das Gasleitungsprojekt Nord Stream 2 und gestiegene Gasexporte nach Deutschland, teilte der russische Gaskonzern mit. So legten diese laut Gazprom im Januar 2017 um 23,2 Prozent und jetzt vom 1. bis 15. Februar sogar um 37 Prozent im Vergleich zu den vergleichbaren Monatszeiträumen 2016 zu. Im letzten Jahr exportierte Gazprom nach Deutschland 49,8 Milliarden Kubikmeter Gas. Die Nord-Stream-Pipeline sei diesen Januar maximal ausgelastet worden, da Verbraucher Gaslieferungen ohne Transit über die Ostsee sehr stark nachfragten. Auch Nord Stream 2 soll wie die bestehende Ostseegasleitung an die deutsche Ostseeküste 55 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr transportieren können.

14. Februar

Erneut wandte sich die Ukraine gegen den Bau der Gasleitung Nord Stream 2. Dementsprechend betonte der ukrainische Premier Wladimir Groisman kürzlich auf seinem Besuch in Brüssel beim Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Maros Sefcovic im Februar, dass die Ukraine auf die Unterstützung und Solidarität der EU zähle, wenn es darum geht, auf die politisch motivierten Projekte Nord Stream 2 und die erhöhte Kapazitäten der OPAL-Pipeline für russische Gaslieferungen zu reagieren. Die Ukraine sei ein zuverlässiger Transitpartner. Der Chef des russischen Gasleiferanten Gazprom Alexej Miller hegt daran indes Zweifel und verwies laut russischen Medien auf eine angespannte Lage bei den Gasspeichern in der Ukraine. Sie enthielten nur noch rund 8,97 Milliarden Kubikmeter Gas und somit 15,1 Prozent weniger als im letzten Jahr.

13. Februar

Der Aufsichtsrat des russischen Gasmarktführers Gazprom genehmigte am 9. Februar 2017 den Erwerb von weiteren Aktienanteilen am Betreiber Nord Stream 2 im Wert von 1,425 Milliarden Euro zu erwerben, berichteten russische Agenturen. Dementsprechend werde Gazprom 71250 zusätzliche Namensaktien an Nord Stream 2 zu einem Nennwert von 1000 Franken je Aktie erwerben, die in diesem Jahr ausgegeben und bezahlt werden sollen. Dies soll zur Kapitalerhöhung des Nord-Stream 2-Betreibers in Zug in der Schweiz beitragen.

10. Februar

Die Türkei und Israel beabsichtigten, vom Gasfeld Leviathan vor der israelischen Küste bis an das türkische Festland eine Gasleitung für Gastransporte nach Europa zu verlegen, erklärte laut aserbaidschanischen Medien Matthew James Bryza, Aufsichtsratsmitglied im türkischen Unternehmen Turcas Petrol und ehemaliger US-Botschafter in Aserbaidschan. Zunächst sollen auf diesem Weg 8 bis 10 Milliarden Kubikmeter Gas in die Türkei für den Eigenbedarf exportiert werden. Die Gespräche hierzu sollen bis 2020 abgeschlossen sein, so Bryza. Das israelische Gas könne in den Südosten der Türkei geliefert werden und von dort über die Transanatolische Gasleitung Tanap weiter nach Europa transportiert werden, sagte Professorin Brenda Shaffer von der Georgetown Universität in den USA.

8. Februar

Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete das Ratifizierungsgesetz zum zwischenstaatlichen Abkommen über das Gasleitungsprojekt Turkish Stream, teilte der russische Kreml am 7. Februar 2017 mit. Im Oktober letzten Jahres hatten Russland und die Türkei das Abkommen geschlossen, das die Parlamente beider Länder ratifizierten. Geplant ist, zwei Leitungsstrenge von russischen Schwarzmeerküste an den türkischen westlichen Bosporus zu verlegen. Die Transportleistung ist auf je 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr veranschlagt. Ein Leitungsstrang ist für den türkischen Bedarf vorgesehen, während der andere Leitungsstrang bis an die Grenze zu Griechenland fortgeführt werden soll, um von dort aus russisches Gas nach Europa weiter zu transportieren. Der Baustart ist für die zweite Jahreshälfte 2017 angesetzt. Die Schweizer Allseas Gruppe ist beauftragt, die Verlegearbeiten im Schwarzen Meer vorzunehmen.

3. Februar

Der russische Mutterkonzern Gazprom übernimmt nun auch die übrigen 50 Prozent Anteile an der Nord Stream 2 AG in Zug von seiner niederländischen Tochter Gazprom Gerosgaz Holdings B.V., heißt es in russischen Medien. Dem stimmte der Aufsichtsrat Anfang Februar 2017 zu. Im letzten Dezember hatte Gazprom die erste Hälfte von Gerogaz erworben. Die niederländische Tochtergesellschaft hielt davor alle Anteile am Betreiberunternehmen in der Schweiz, das die zweite Gasleitung in der Ostsee plant. Die Gasleitung Nord Stream 2 soll die Transportkapazität von 55 auf 110 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr verdoppeln. Um ab Ende 2019 alle vier Leitungsstränge in der Ostsee füllen zu können, baut Gazprom sein Förderzentrum auf der nordsibirischen Halbinsel Jamal und die Transportinfrastruktur dahin kräftig aus.

2. Februar

Gaslieferungen für Ungarn über die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream seien technisch möglich, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin zu den Gesprächsergebnissen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban am 2. Februar 2017 in Budapest. Das Nord-Stream-Gas könne über die Slowakei und Österreich nach Ungarn transportiert werden. Orban seinerseits verwies auf ungenutzte Transportkapazitäten seines Landes im Norden, die dann dafür in Anschlag kämen. Zugleich zeigte er sich an einem Einstieg in das Projekt Turkish Stream interessiert. Das Vorgängerprojekt South Stream habe schon den nationalen Interessen Ungarns entsprochen.

1. Februar

Russlands Präsidentenberater Juri Uschakow schließe nicht aus, dass Ungarn an die neuen Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream von Gazprom angeschlossen werden kann, berichteten russische Agenturen. Dafür müsse geklärt werden, welcher Anschluss von Nord Stream 2 sich für Ungarn anbiete, erläuterte zudem Uschakow. Zugleich senkte der russische Gaskonzern Medien zufolge seine Gaslieferungen über die bestehende Ostseegasleitung Nord Stream und die Anschlussleitung Opal.

30. Januar

„Ich hoffe, dass wir auch in der Frage der Energie unterstützt werden. Wir versuchen, zusammen bestimmte Beschlüsse zu finden, was Nord Stream 2 angeht“, erklärte in Berlin der ukrainische Präsident Petro Poroschenko vor seinen Gesprächen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Poroschenko lud Merkel hier ebenso zu einem Gegenbesuch in der Ukraine ein.

26. Januar

„Wir haben gehört, dass Polen beabsichtigt, das Transitgeschäft nicht zu verlängern. Dies bringt Lieferisiken für die europäischen Länder, inklusive Deutschland“, warnte Gazprom-Vizevorstand Alexander Medwedew in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am 25. Januar 2016. Der Transitvertrag mit Polen läuft noch bis 2022. Über die Jamal-Europa-Gasleitung können im Jahr 33 Milliarden Kubikmeter Gas über Polen nach Deutschland  transportiert werden. Es gebe keine Pläne hier den Transit zu begrenzen oder zu stoppen, sagte Medwedew. Mit der geplanten Gasleitung Nord Stream 2 laufe es nach Plan. Medwedew erwartet von den europäischen Partnern, dass sie sich in diesem Jahr an der Finanzierung beteiligen. Ende 2019 sollen die zwei Leitungsträge mit einer jährlichen Transportkapazität von insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter in Betrieb gehen. Widerstand gegen das Projekt gibt es vornehmlich aus der Ukraine und Polen. Der polnische Energieminister Krzysztof Tchórzewski sieht laut polnischer Nachrichtenagentur  PAP kein Transitrisiko. Der Vertrag werde verlängert, sofern keiner der Partner 2019 eine Nachverhandlung zu den Vereinbarungen beantrage.

25. Januar

Gazprom erörtere die Möglichkeit, die Gasleitung Poseidon und die Transadria-Pipeline TAP für Gasexporte nach Europa zu nutzen, sagte laut Medien der Vizevorstand des russischen Gaskonzerns Alexander Medwedew auf der diesjährigen Europäischen Gaskonferenz in Wien am 24. Januar. Dementsprechend stellte Federico Ermoli, Vizepräsident vom italienischen Gasnetzbetreiber Snam, laut russischer Nachrichtenagentur Interfax in Aussicht, dass die TAP ausgebaut werden und dann aserbaidschanisches und russisches Gas transponieren könne. Gulmira Rzayeva, Expertin am Zentrum für strategische Studien zu Energiefragen beim aserbaidschanischen Präsidenten und Oxford-Institut für Energiestudien schloss diese Möglichkeit indes aus. Snam hält am TAP-Konsortium wie die britische BP und Aserbaidschans Nationale Ölgesellschaft 20 Prozent. Belgiens Fluxys ist zu 19 Prozent beteiligt. Spaniens Enagás verfügt über 16 Prozent und die Schweizer Expo über 5 Prozent.

23. Januar

Um die Staatsauflage, an kleine und mittelständische Unternehmen Aufträge zum Bau der Gasleitung Kraft Sibiriens zu vergeben, beauftragte laut russischen Medien Russlands Gasmarktführer Gazprom das Tomsker Unternehmen TomPromGaz mit dem Bau von Hilfseinrichtungen an der Pipeline-Trasse. Die 40 Verträge zu einem Gesamtwert von 7,9 Milliarden Rubel umfassen Bauprojekte zum Betrieb von Kraft Sibiriens wie Bürogebäude, Wohn- und soziale Einrichtungen, Produktionsanlagen und Energieinfrastruktur in der Stadt Aldan in Jakutien.

18. Januar

Die Gasleitung Bowanenkowo-Uchta 2 ging in Betrieb, meldete der russische Gaskonzern Gazprom. An der feierlichen Inbetriebnahme am Gasfeld Bowanenkowo auf der Jamal-halbinsel nahm Russlands Präsident Wladimir Putin per Video-Übertragung teil. Die neue Gasleitung gehört zu Gazproms nördlichen Transportkorridor, um vom Förderzentrum Bowanenkowo auf Jamal Gas nach Europa über die Ostseegasleitung Nord Stream zu exportieren. Sie erstreckt sich nach Worten von Gazprom-Chef Alexej Miller auf 1265 Kilometer Länge. Die jährliche Transportkapazität ist im Endausbau auf 57,5 Milliarden Kubikmeter Gas veranschlagt. Zusammen mit der bestehenden Bowanenkowo-Uchta-Pipeline können in Summe dann 115 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr vom Bowanenkowo-Vorkommen abtransportiert werden. Auch die Anschlusslinien von Uchta bis Ust-Luga an der Ostsee sollen ausgebaut werden, um genügend Gas für die geplante Gasleitung Nord Stream 2 heran transportieren zu können, die den Transportumfang über die Ostsee auf 110 Milliarden Kubikmeter Gas verdoppeln soll.

8. Januar

Seit Jahresbeginn exportiert Russlands Gasmarktführer Gazprom laut russischen Medien aufgrund hoher Nachfrage in Europa über die Gasleitung Nord Stream täglich über 160 Millionen Kubikmeter Gas. An drei Tagen waren es je 165,5 Millionen Kubikmeter Gas. Bei dieser Liefermenge könnte Gazprom im Jahr über 60 Milliarden Kubikmeter Gas über die Ostsee nach Europa liefern, vorausgesetzt der Umfang bliebe an 365 Tagen im Jahr konstant. „Derzeit ist das Auslastungsvolumen von Nord Stream auf Jahresbasis 10 Prozent höher ist als das projektierte Volumen der Gaspipeline.“ Die europäischen Abnehmer wählten den sehr zuverlässigen Gastransport über diese direkte und technisch moderne Gasverbindung ohne Transitgebühren. Auch die geplante Gasleitung Nord Stream 2 werde diese Vorteile bieten, erklärte Gazprom-Chef Alexej Miller.

2. Januar

Der russische Gaskonzern Gazprom verkündete zum Jahresauftakt einen Transportrekord über die bestehende Gasleitung Nord Stream in der Ostsee. Dementsprechend wurden am 1. Januar 2016 160,75 Millionen Kubikmeter Gas nach Lublin an die deutsche Ostseeküste  durchgeleitet. Gazprom sieht darin ein wichtiges Signal, die Transportkapazität über die Ostsee auf 110 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr bis Ende 2019 zu verdoppeln.

Quelle: Naftogaz

Die ukrainische Gasversorger Naftogaz meldete derweil einen rückläufigen Transitumfang von russischem Gas nach Europa um 19 Prozent seit 22. Dezember 2016 und führte dies auf höhere Durchleitungsvolumina durch die Nord-Stream-Anschlussgasleitung Opal zurück.

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