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Pipeline-Ticker-I 2018

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Quelle:Gazprom

15. Januar

Die Gasleitung Turkish Stream könne nach Europa verlängert werden. Zunächst werde nur der erste Strang für den Bedarf der Türkei gebaut. Der zweite Strang werde erst verlegt, wenn die Europäische Kommission zu 100 Prozent garantiert, dies nicht wie im Fall von Bulgarien mit South Stream zu torpedieren. Bulgarien habe sich indes bereit erklärt, die Lieferungen vom zweiten Turkish-Stream-Strang aufzunehmen, erläuterte der russische Außenminister Sergej Lawrow in seiner Jahrespressekonferenz in Moskau.

14. Januar

Die deutschen Umweltverbände NABU und WWF appellieren in einem offenen Brief an die Parteivorsitzenden und Chef-Unterhändler der Großen Koalition, Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Martin Schulz (SPD), das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 zu stoppen, informierte der WWF Deutschland am 11. Januar. „Mit Blick auf die Sondierungsgespräche und die Regierungsbildung der Bundesrepublik Deutschland wenden wir uns mit großer Sorge um die Glaubwürdigkeit der deutschen Klimapolitik und die bevorstehende Genehmigung und Realisierung des Projektes der Gaspipeline Nord Stream 2 direkt an Sie: Stoppen Sie das Projekt Nord Stream 2. Die geplante Gaspipeline ist eine klimapolitische Sackgasse, bedroht das fragile Ökosystem der Ostsee und treibt einen Keil in die Solidarität innerhalb der Europäischen Union“, heißt es im betreffenden Brief von NABU-Präsident Olaf Tschimpke und WWF-Deutschland Vorstand Eberhard Brandes.

4. Januar

Mehr als 700 Kilometer Rohrlänge und somit rund 38 Prozent seien von den beiden Strängen der Gasleitung Turkish Stream im Schwarzen Meer verlegt, informierte Gazprom-Chef Alexej Miller russischen Medien zufolge. Die Transportkapazität jedes Leistungsstranges ist auf 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr veranschlagt. Ist ein Strang zur Belieferung des türkischen Marktes vorgesehen, soll der zweite Strang ab Ende 2019 für Exporte nach Europa zur Verfügung stehen. Dementsprechend stieg der Export in die Türkei im letzten Jahr um 17,3 Prozent auf 29 Milliarden Kubikmeter Gas. Insgesamt legten die Exporte nach Europa und in die Türkei um 8,1 Prozent auf 193,9 Milliarden Kubikmeter Gas zu. Gazproms größter Kunde Deutschland erhöhte seinen Gasbezug um 7,1 Prozent auf nunmehr 53,4 Milliarden Kubikmeter Gas. Auch Griechenland, Serbien, Bulgarien und Ungarn steigerten den Import von russischem Gas kräftig.

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