Start Europa Russischer Gasanschluss für die Krim in Betrieb

Russischer Gasanschluss für die Krim in Betrieb

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Bildquelle: Russischer Kreml, Moskau

Der russische Präsident Wladimir Putin gab vom Kreml in Moskau aus nun im Dezember 2016 den Startschuss für den Gasanschluss der Krim. Dadurch kann die Halbinsel im Jahr vom russischen Festland aus 2,1 Milliarden Kubikmeter Gas erhalten. Die Pipeline führt von Kuban im Krasnodarer Gebiet Russlands über die Meerenge von Kertsch nach Sewastopol auf die Krim. 16 Kilometer seien durch die Meerenge und 341 Kilometer von Kertsch aus weiter auf der Halbinsel verlegt worden, berichtete Igor Schabanow, Generaldirektor vom Krimer Betreiber Tschernomorneftegaz, zur Eröffnung der Gasleitung. Im Bedarfsfall könne die Durchleitung durch den neuen Gasanschluss auf eine jährliche Transportleistung von 4 Milliarden Kubikmeter erhöht werden. Damit könne der komplette Gasbedarf der Krim gedeckt werden.

Gasanschluss für Strom

„Wie Sie wissen, haben wir in diesem Jahr bereits eine Energiebrücke gebaut und liefern der Halbinsel 800 Megawatt Strom“, stellte Putin heraus. Doch die heutige Gaspipeline-Inbetriebnahme sei für die Entwicklung der Krim noch weitaus wichtiger. Auf der Grundlage jetzt möglicher Gaslieferungen könnten bis 2017-2018 Jahr zwei neue Kraftwerke mit einer Kapazität von 470 Megawatt gebaut werden, die mehr als alle aktuellen Bedürfnisse decken könnten und so eine vielversprechende Basis für die Entwicklung der Wirtschaft und der sozialen Einrichtungen der Krim und Sewastopol schaffen würden. Alle Krimbewohner könnten mit Gas versorgt werden.

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