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Saubere Solarmodule erzeugen mehr Strom

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Bildquelle: Milk the Sun

Dass saubere Solarmodule mehr Strom erzeugen, will das Unternehmen Milk the Sun in einer Reinigungsstudie zur Wirtschaftlichkeit einer professionellen Reinigung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen ermitteln. Aus diesem Anlass fand im Zeitraum vom 27. März bis zum 12. April 2017 eine Reinigungsaktion von 18 Solarparks mit einer Gesamtleistung von über 76 Megawatt-peak statt. Die Erträge sollen innerhalb der folgenden sechs Monate mit ungereinigten Teilflächen verglichen werden. Um flächendeckend und technologieübergreifend relevante Ergebnisse zu erhalten, wählte Milk the Sun viele unterschiedliche Parks aus. Dementsprechend werden PV-Parks aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit polykristallinen-, monokristallinen- und  Cadmiumtellurid-Modulen berücksichtigt.

Zwischenergebnisse zur Reinigung in München

Die betreffenden Anlagen gingen zwischen 2006 und 2013 in Betrieb und wurden noch nie gereinigt. Sie stehen sowohl in landwirtschaftlichen Umfeldern und in Gewerbegebieten, als auch in unmittelbarer Nähe von Autobahnen (Randstreifen und Lärmschutzwall) und Bundesstraßen, sowie neben Flugplätzen und einer Pferderennbahn. Pro Solarpark reinigte Milk the Sun ein Teilstück von ca. 30 Kilowatt-peak Größe und vergleicht die Erträge innerhalb der folgenden sechs Monate mit einem ungereinigten Teilstück derselben Größe, Ausrichtung und Technik. Die Auswertung der Ertragsdaten soll in Kooperation mit der meteocontrol GmbH erfolgen. Ziel der Studie sei es, die wirtschaftlichen Effekte einer professionellen Photovoltaik-Reinigung je nach Standort und Verschmutzungsgrad aufzuzeigen. Erste Zwischenergebnisse über die Wirtschaftlichkeit einer professionellen Photovoltaik-Reinigung von Freiflächenanlagen stellt Milk the Sun vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 auf der Intersolar Europe in München vor.

Nur saubere Solarmodule leisten volle Kraft

Auf die Reinigung von Solaranlagen auf Dächern und Freiflächen hat sich das Unternehmen Sunbrush spezialisiert.Die Allgäuer gehen davon aus, dass es durch Firstentlüftungen auf Stalldächern, Futtermittelstaub, Straßenschmutz, Vogelkot, Ruß, Algen, Moos und Pollen bedingt sowie nach Lage und Nutzung des darunterliegenden Gebäudes zu Einbußen von ca. 5 – 30 Prozent kommt. Ein anständiger Regentag könne die Solarmodule einer Anlage nicht ausreichend säubern. Doch nur saubere Solarmodule könnten den vollen Ertrag liefern. Denn nur eine regelmäßig gereinigte PV-Anlage über verfüge einen optimalen Wirkungsgrad. „Ansonsten wird die sinnvolle Geldanlage schnell zu einem Geschäft, bei dem man kontinuierlich Geld verschenkt“, so Sunbrush. Um nicht per Hand bürsten zu müssen und große Flächen schnell und effizient zu reinigen, setzen die Kollegen von Sunbrush ihr mobiles Reinigungssystem ein, über das sie ebenfalls in München auf der diesjährigen Intersolar informieren wollen.

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