Start Erneuerbare Energien Thüga auf mehr Wind aus

Thüga auf mehr Wind aus

Windenergie wird im Erzeugungsmix steigen

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Geschäftsstelle Thüga in München
Bildquelle: Thüga

Die Thüga Erneuerbare Energien plant, bis 2020 die Windkraftleistung von 207 Megawatt in 2014 auf über 500 Megawatt zu erhöhen. Das Joint-Venture aus 46 Unternehmen der Thüga-Gruppe will dafür bis 2020 in Summe1 Milliarden Euro in die Entwicklung eigener Projekte und den Erwerb von Windkraftanlagen investieren. Mittelfristig ist auch eine Beiteiligung an Off-Shore-Windparks denkbar, erklärte Michael Riechel, Sprecher des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft und Sprecher der Geschäftsführung der Thüga Holding GmbH & Co. auf der Jahrespressekonferenz in München am 21. Mai. Immer wichtiger werde in Sachen Windenergie die Projektentwicklung, wie es das Projekt Bürgerwindpark Kandrich zeige. im letzten Jahr kamen zur Windkraftleistung lediglich 3 Megawatt hinzu, während Thüga Erneuerbare Energien im Vorjahr eine Verdopplung auf 204 Megawatt erzielen konnte. Als Grund für den einstelligen Leistungszuwachs führte Riechel an, dass die Politik eine Investitionsrallye auslöste habe, die die Renditen sinken ließ.

Thüga-Ergebnisse im Jahr 2014

Das Beteiligungsergebnis der Thüga AG erhöhte sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 364,5 Millionen Euro. Auch das EBITDA der Thüga-Holding fiel mit 351,1 Millionen Euro 4 Prozent höher als 2013. Dagegen nahm der Konzernüberschuss 6,1 Prozent ab und lag bei 280,7 Millionen Euro. Mit dem Jahresabschluss zeigte sich Riechel   insgesamt zufrieden. Das Stromhandelsvolumen der Energiehandelsplattform Syneco der Thüga-Gruppe lag 2014 bei 106,3 TWh und war somit gegenüber 2013 mit 136,7 TWh leicht rückläufig. Das Gashandelsvolumen betrug 120,6 TWh und legte hingegen 4,3 Prozent zu. Zum Ausblick auf 2015 sagte Dr. Christof Schulte, Finanzvorstand der Thüga AG:

„Aufgrund der milden Witterung in 2014 rechnen wir in diesem Jahr mit leicht rückläufigen Beteiligungserträgen.“

Für den Umbau der Energiebranche müssen nach Sicht der Thüga noch wichtige energiepolitische Weichen gestellt werden. Dies beträfen die Novelle der Anreizregulierung, die eine angemessene Verzinsung von Investitionen ermöglichen müsse, die Bedeutung von Gaskraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in der anstehenden Novelle des KWK-Gesetzes und die Versorgungssicherheit, wenn Sonne und Wind nicht zur Verfügung stehen.

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