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Wirklich echten Ökostrom finden

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Bildquelle: Hanwha Q Cells

Verbraucher wollen echten Ökostrom, damit mehr umweltfreundlicher Strom produziert wird, stellt der Betreiber des Vergleichsportals kWh-Preis zu seinem aktualisierten Ökostrom-Ratgeber jüngst im Oktober fest.

Quelle: kWh-Preis

In der Vergangenheit sei konventionell erzeugter Strom als Ökostrom deklariert und verkauft worden. Legal sei dies möglich gewesen, wenn der Anbieter für die verkaufte Menge konventionellen Stroms bestimmte Zertifikate am Strommarkt bezieht. Ursprünglich sollten diese Zertifikate sicherstellen, dass Ökostrom nicht doppelt vermarktet wird. „Verbraucher sollten deshalb sehr genau auf die Auswahl des Ökostromangebots achten“, lautet daher die Empfehlung. Für den Handel mit Zertifikaten gilt in Deutschland verpflichtend das European Energy Certificate System (EECS), das das RECS-System sowie weitere bisher gängige Zertifikate abgelöst hat.

Neue Anlagen für echten Ökostrom

„Damit sich der Strommix in Deutschland insgesamt in Richtung regenerativer Stromerzeugung bewegt, müssen neue Anlagen zur Stromgewinnung aus erneuerbaren Energieträgern gebaut werden“, ist für kWh Strompreis die Bedingung. Ökostromanbieter, die es ernst mit dem Umweltschutz meinten, förderten und investierten deshalb in neue Anlagen. Der Bezug von Ökostrom aus alten Wasserkraftwerken, die schon jahrzehntelang am Netz sind, habe für die Umwelt indessen keinen zusätzlichen nachhaltigen positiven Effekt. Dies gelte vor allem dann, wenn die Anbieter den grünen Strom, der auch früher schon Anteil des Strommixes war, einfach in einen neuen Ökostromtarif ausgliedern. Nur beim Bau neuer Anlagen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien bewege sich der produzierte Strom in Deutschland insgesamt in Richtung Ökostrom.

Ideal ohne Kohle- und Atomstrom

Der ideale Ökostromanbieter setzt sich laut kWh-Preis für die Umwelt ein. „Er baut neue Anlagen zur Erzeugung von grünem Strom und vermarktet nicht gleichzeitig Kohle- oder Atomstrom.“ Verbraucher sollten bei ihrem bisherigen Anbieter nachfragen, woher der Ökostrom wirklich stamme. Dazu sollten sie fragen, ob der Ökostrom zertifiziert  sei. Beim Einsatz von EECS-Zertifikate sei zumindest Vorsicht geboten. Es gebe inzwischen viele bundesweite Angebote von unabhängigen Anbietern, die in erneuerbare Energien investieren. „Wer sich bewusst für Ökostrom entscheidet, will damit auch ein Zeichen für den Umweltschutz setzen. Umso wichtiger ist, dass mit seinem Geld die erneuerbaren Energien dann auch gefördert werden.“ Ökostrom Gütesiegel wiesen auf die Glaubwürdigkeit und Seriosität des Anbieters hin.

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