Start Erneuerbare Energien Chinas Goldwind Installationsweltmeister 2015

Chinas Goldwind Installationsweltmeister 2015

Bild: TEN

Chinas Goldwind installierte nach Zahlen des britischen Forschungs- und Beratungsunternehmens GlobalData 2015 die meisten Windturbinen und verdrängte damit den dänischen Hersteller Vestas Wind Systems an der Spitze der globalen Windturbinenhersteller. Über die Installationszahlen informierte GlobalData am 3. März 2016. Demnach kam Goldwind dank einer stabilen Entwicklung im chinesischen Stromsektor und einer steigenden Nachfrage nach Turbinen auf 7,73 Gigawatt neu installierte Windkraftleistung. Erwartete Anpassungen bei der Einspeisevergütung für Windenergie in China puschten die Entwicklung in diesem Sektor, so dass Xinjiang Goldwind die Einnahmen im Verlauf des Jahres steigerte und sich in Ranglisten zur Windproduktion vom dritten Platz nach oben bewegte. Das Unternehmen erlebte außerdem einen erheblichen Anstieg bei der Zahl von operativen Windpark-Projekten, was den Verkauf von Windenergieanlagen forcierte.

Vestas nur knapp hinter Chinas Goldwind

Ankit Mathur, Energieexperte von GlobalData sagt: „Andere Unternehmen haben auch vom gestiegenen Interesse an Windkraft profitiert und sind bei den Installationen nicht weit hinter Xinjiang Goldwind. Vestas installierte 7,35 Gigawatt im Jahr 2015 und erhöhte seinen Umsatz um 22 Prozent im Vergleich zu 2014.“ Obgleich von der Spitze verdrängt, bleibe Vestas mit dem zweiten Platz immer hoch platziert. Das Unternehmen steigerte das Aktivitätsniveau und verdiente an der stetigen Einrichtung von Windenergieanlagen und Serviceleistungen, die aufgrund eines günstigen Marktumfeldes wuchsen. Eine starke globale Präsenz ermöglichte Vestas, Ertragskraft auf angestammten und aufstrebenden Märkten zu erzielen.

Siemens verlor zwei Plätze

GE Power konnte laut GlobalData durch den Erwerb des Geschäftsbereiches Erneuerbare Energien von Frankreichs Alstom sein Windkraftportfolio diversifizieren, so dass der US-amerikanische Technologiekonzern in europäischen und lateinamerikanischen Regionen präsent ist. Er installierte 6,27 Gigawatt im Jahr 2015. Auf der Herstellerliste folgten dann der deutsche Technologiekonzern Siemens mit einer installierten Leistung von 5,03 Gigawatt, Spaniens Gamesa mit 3,1 Gigawatt und die deutsche Enercon GmbH mit 2,92 Gigawatt. Belegte Siemens 2014 noch Platz 2 und stieg im letzten Jahr auf den vierten Platz ab, stieg Gamesa indessen von acht auf den fünften Rang auf. „Alle diese Unternehmen hinterlassen ihre Spuren auf dem Windturbinenmarkt mit einer Reihe von verschiedenen Aktivitäten, einschließlich Einführung innovativer neuer Turbinenmodelle und Investitionen in internationales Windwachstum“, fasst Mathur die Ergebnisse zusammen.

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