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Geothermie treibt Wärmewende in Städten an

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Quelle: SWM

Eine deutschlandweite Kooperation von Geothermie- Versorgungsunternehmen, Unternehmen der Bau- und Zulieferindustrie, Verbänden und Forschungsinstituten will die Wärmewende in Städten pushen. Dafür startete sie Mitte Juli 2020 die Initiative Wärmewende durch Geothermie.

Der Erstimpuls für die Initiative kam von den Geothermie-Unternehmen der drei Münchner Landkreis- Gemeinden Grünwald, Unterhaching und Pullach sowie dem größten kommunalen Energieversorger Deutschlands, den Stadtwerken München.

Mit der Initiative wollen die Unternehmen mehr Mitstreiter gewinnen. Seit Jahren leben sie vor, dass die Geothermie in der Lage ist, die Wärmewende in großen Schritten nach vorn zu bringen. Der Weg dorthin geht aus ihrer Sicht über die Nutzung der erneuerbaren Energiequelle Erdwärme zur Wärmeversorgung, den Bau neuer sowie den Umbau und die Vernetzung bestehender Fernwärmenetze: Wärmewende durch Geothermie in Kennzahlen.

Schub für Wärmewende in Städten

Die Nutzung der Erdwärme kann der Wärmewende einen nachhaltigen Schub geben und die Fernwärmeversorgung in städtischen Regionen dekarbonisieren. Dazu halten die Unternehmen faire, nachhaltige Rahmenbedingungen, insbesondere auf Ebene der Förderung von Geothermieprojekten und Wärmenetzen, für nötig, die Unterstützung durch Wissenschaft und Forschung und einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu den Chancen dieses ökologisch hochwertigen Bodenschatzes.

Aktuell gehören zur Initiative Wärmewende durch Geothermie bereits zwölf kommunale und privatwirtschaftliche Geothermie- Versorgungsunternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg mit einer Gesamtwärmeversorgung von über 760 GWh p.a. Darüber hinaus sind der Bundesverband Geothermie, der AGFW e.V., der VKU, die Landesgruppe Bayern, der Bayerische Bauindustrieverband e.V., das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG sowie die beiden Mittelständler Pfaffinger Unternehmensgruppe und Josef Weiß Elektrotechnik Teil der Initiative.

Gemeinsam treten die Unternehmen, Verbände und das IEG an, um zu zeigen, dass Geothermie der Schlüssel für die Wärmewende in Städten. Als grüne Fernwärme dekarbonisiere sie die Wärmeversorgung in städtischen Regionen, schaffe Wertschöpfung in Deutschland, verringere Energieimporte und sei damit einer der vielversprechendsten Klimaschützer im Wärmemarkt. Geothermie sei unabhängig von Jahres- und Tageszeit sowie Wetterbedingungen und daher grundlastfähig. Vor allem sei sie marktreif und funktioniere mit den richtigen Rahmenbedingungen deutschlandweit.