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Hamster können Strom erzeugen

Quelle: E.ON

Im Energie-Ranking für Haustiere zeigt sich, dass Hamster nicht nur wenig Strom verbrauchen, sondern ihn sogar selbst erzeugen können. Im Ranking berechnete Energieversorger E.ON, wie viel Energie Haustiere Hasen, Hamster, Vögel, Hunde und Katzen im Jahr verbrauchen. Die Ergebnisse legte E.ON jüngst aus Anlass des Tages der Haustiere am 11. April 2021 vor.

Für die Deutschen ist dieser Tag ein schöner Anlass, um ihre immer beliebter werdenden tierischen Begleiter zu verwöhnen. 2020 stieg allein die Zahl der neuregistrierten Hunde bei TASSO e.V. 2020 um insgesamt acht Prozent und somit deutlich mehr als im Vorjahr. Haustierhalter übernehmen für ihre Lieblinge nicht nur die Verantwortung, sondern auch die Stromrechnung.

Ergebnisse im Ranking

Hasen, Hamster und Vögel verbrauchen am wenigsten Energie und sind auf Platz 1 im Ranking. Wechselwarme Exoten wie Geckos, Schildkröten oder Schlangen sorgen dagegen für einen etwas höheren Stromverbrauch. Ein Terrarium muss den natürlichen Lebensraum hinsichtlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beleuchtung simulieren, was sich in den Energiekosten niederschlägt. So kann dies bei einem Terrarium für Geckos je nach Ausrüstung auf jährliche Stromkosten von rund 110 Euro bis zu 286 Euro hinauslaufen. Damit liegen exotische Tiere auf dem vierten und letzten Platz im Ranking. Die Deutschen besitzen immerhin insgesamt rund 1,3 Millionen Terrarien für Geckos, Schildkröten oder Schlangen.

Etwa 1,8 Millionen Aquarien stehen in deutschen Haushalten. Vor allem die Größe des Beckens und die Fischarten wirken sich auf die jährlichen Energiekosten aus. Für ein 200 Liter-Becken mit einer Wassertemperatur von 28 bis 30 Grad sind zum Beispiel rund 229 Euro Stromkosten im Jahr zu zahlen. Hinzu kommen Kosten für die Beleuchtung. Bei pflegeleichte Tieren wie Goldfischen lassen sich zugleich Energie und Kosten sparen, weil sie es deutlich kühler mögen. ihnen reichen 16 bis 18 Grad. Das halbiert die Energiekosten und lässt sie Platz 3 im Ranking einnehmen.

Auf Platz 2 rangieren Hunde und Katzen. Für sie fallen zwar keine direkten Stromkosten an, aber die Reinigung von Tierhaaren verursacht indirekte Ausgaben. Knapp 18 Euro Stromkosten würden laut E.ON im Jahr anfallen, wenn ein 25 Watt Staubsaugroboter täglich putzt.

Energiebündel Hamster

Hamster sind indes nicht nur sehr energiesparsam in der Haltung. Sie könnten sogar selbst Strom produzieren. Aufgrund ihres natürlichen Bewegungsdrangs sind die Nagetiere täglich zwei bis vier Stunden sportlich aktiv. Für manche Wissenschaftler ist das ein ungenutztes Potential. So wurden bereits kleine Generatoren, Fahrraddynamos und sogar Nanotechnik mit einem Hamsterrad verbunden, die erfolgreich Strom erzeugten.