Start Erneuerbare Energien Hochsee-Windpark stabil im Betrieb

Hochsee-Windpark stabil im Betrieb

Der Hochsee-Windpark Global Tech I erzeugte in diesem Jahr von Januar bis Anfang April bereits mehr als 1 Terawattstunde Ökostrom. Er “liegt 140 Kilometer von Emden entfernt inmitten der deutschen Nordsee. Der starke und stetige Wind dort draußen zahlt sich jetzt in kontinuierlich hohen Energiemengen aus. Wir rechnen damit, dass unsere Anlagen im Jahresdurchschnitt deutlich über 4.000 Volllaststunden im Betrieb sein werden und so einen großen Beitrag zur Energiewende leisten“, sagte Hendrik Steindam, kaufmännischer Geschäftsführer des Betreibers Global Tech I Offshore Wind, zum Stand der diesjährigen Erzeugungsbilanz am 23. April 2016. Die 80 Turbinen der 5 Megawattklasse (Typ AD 5-116) erzeugten seit ihrer Inbetriebnahme im letzten Sommer und nach folgenden Tests zuverlässig Strom. Über 150 Gigawattstunden Strom speiste Global Tech I im windstarken Monat Januar 2016 ins Stromnetz ein. Die Betriebsgesellschaft geht für den Vollbetrieb des 400-Megawatt-Windparks nach Abschlägen für beispielsweise Übertragungsverluste von jährlich mindestens 1,4 Milliarden Kilowattstunden erzeugte Stroms aus. Damit könne der Strombedarf von 445.000 Haushalten mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.130 Kilowattstunden gedeckt werden.

Hochsee-Windpark unterstützt Münchner

Die Stadtwerke München SWM sind an dem Hochsee-Windpark Global Tech I zu einem Viertel beteiligt. Mit der Erzeugungsbilanz zeigten sich die Münchner äußerst zufrieden und unterstrichen die Bedeutung der Offshore-Technologie für das Gelingen der Energiewende in Deutschland. Ohne diese sehr leistungsfähige und ertragsstarke Technologie könnten auch die SWM ihre ehrgeizigen Ökostrom-Ausbaupläne nicht umsetzen. Sie ist zentraler Bestandteil ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien, bei der bis 2025 so viel Ökostrom erzeugt werden soll, wie ganz München verbraucht. Die Offensive starteten die SWM 2008. Bald können sie hier schon 50 Prozent des Münchner Strombedarfs decken. Vorrang haben dafür Projekte in München und der Region. Doch da sich dort nicht so viel erneuerbarer Strom erzeugen lässt, wie die Millionenstadt benötigt, engagieren sich die SWM in Deutschland und in Europa sowie insbesondere im Hochsee-Windbereich und sind neben Global Tech I bereits an drei weiteren Offshore-Windparks beteiligt.