Start Allgemein Ukraine wieder auf Gazproms Transit-Agenda?

Ukraine wieder auf Gazproms Transit-Agenda?

Bildquelle: Ukrtransgaz

Bei allen Streitpunkten mit dem Nachbarn Ukraine schließt der Chef des russischen Gaskonzerns Gazprom Alexej Miller Verhandlungen zum Gastransit nach 2019 nun nicht mehr komplett aus. Hierzu habe der russische Präsident Wladimir Putin den Auftrag gegeben. Allerdings müssten die Bedingungen dafür stimmen, erklärte Miller auf der Pressekonferenz zur Jahreshauptversammlung am 26. Juni in Moskau. Eine geforderte Transitgebühr von der Ukraine in Höhe von 5 Dollar je 1000 Kubikmeter Gas auf 100 Kilometer sei inakzeptabel. Aktuell betrage die Transitgebühr 2,7 Dollar je 1000 Kubikmeter Gas auf 100 Kilometer. Vor allem müsse die Ukraine ihre Schulden einschließlich die Gaslieferungen in das Donbass-Gebiet bezahlen.