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Höherer Stromverbrauch im Winter

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Quelle: E.ON

Der Stromverbrauch im Winter steigt um 40 Prozent, ermittelte Energieanbieter E.ON in mehr als 100 beispielhaften deutschen Haushalten. Im Rahmen eines Pilotprojekts erfassten Smart Meter über zwei Jahre ihre detaillierten Verbräuche. Die Auswertung hierzu legte E.ON jetzt im September vor. Demnach liegt von Mai bis August der tägliche Durchschnittsstromverbrauch pro Haushalt bei rund 10 kWh, während er in der kalten Jahreszeit etwa 14 kWh beträgt. Hauptverursacher des zusätzlichen Stromverbrauchs sei die Gerätenutzung in den Abendstunden. Kühlschränke verbrauchten indessen im Sommer mehr Strom als im Winter.

Kühlschrank mit weniger Stromverbrauch im Winter

„Im Durchschnitt verbraucht ein Haushalt im Herbst und Winter 40 Prozent mehr Strom als in den Sommermonaten“, erklärt E.ON Geschäftsführer Philip Beckmann. „Während im Sommer nur 10 kWh pro Tag und Haushalt verbraucht werden, liegt der Stromverbrauch zwischen September und April bei 14 kWh. Der entscheidende Faktor für diesen Unterschied sind die Abendstunden.“ In der dunklen Jahreszeit gehe nicht nur früher das Licht an. Zwischen 17 und 22 Uhr gingen auch Geräte wie Fernseher, Herd & Co. deutlich häufiger in Betrieb als in den Sommermonaten. Außerdem machten viele Haushalte in den Monaten Mai bis August Urlaub und verbrauchten deswegen im Durchschnitt weniger Strom. Der Kühlschrank verbrauche dagegen im Winter etwa 40 Prozent weniger Strom als im Sommer, mache aber in einem typischen Haushalt nur etwa 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs aus.

Intelligentes Messen

„Dank der intelligenten Stromzähler können wir nicht nur für Jahres-, sondern auch für spezielle Tageszeiten Muster im Stromverbrauch erkennen“, erklärt Juan Antonio Bernabe Moreno, Head of Data and AI von E.ON Digital Technology. „Diese Analyseergebnisse können wir in Zukunft nutzen, um den Strombedarf der Verbraucher vorherzusagen und damit einen wichtigen Beitrag für die Energiewelt von morgen zu liefern“. Mit Hilfe der eingesetzten intelligenten Stromzähler ließen sich beim Gesamtverbrauch die einzelnen Gerätegruppen vom Licht bis zu den Kühlschränken zuordnen und dank künstlicher Intelligenz die aktiven und passiven Energiebedarf automatisiert unterscheiden.

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