Start Erneuerbare Energien Heizen mit erneuerbaren Energien rechnet sich

Heizen mit erneuerbaren Energien rechnet sich

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Quelle: www.heizspiegel.de

Das Heizen mit erneuerbaren Energien und Wärmepumpen wird zur günstigen Alternative, da hier kein CO2-Preis anfällt. Ab 2021 müssen nach Berechnungen der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online durchschnittliche Haushalte für Heizöl, Erdgas oder Fernwärme mit Mehrkosten von 40 bis 140 Euro pro Jahr rechnen. Steigt der CO2-Preis weiter an, erhöhen sich die durchschnittlichen Mehrkosten bis 2025 voraussichtlich sogar um bis zu 315 Euro pro Jahr. Im Jahr 2019 legten die Heizkosten wegen kühlen Wetters und mäßig gestiegener Erdgaspreise im Schnitt um 20 Euro (+ 2,9 Prozent) zu.

Wärmepumpen deutlich günstiger

Auch das Heizen mit Wärmepumpen dürfte laut co2online deutlich günstiger werden. Als Grund führen die Beratungsexperten an, dass die Einnahmen aus dem CO2-Preis die EEG-Umlage senken und Strom billiger machen sollen. Verbraucher mit Wärmepumpen zahlten 2021 in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus schätzungsweise 240 Euro weniger für ihren gesamten Stromverbrauch als dieses Jahr. Im Jahr 2025 sollen es voraussichtlich 275 Euro weniger sein.

Obwohl der Stromverbrauch mit Wärmepumpe steige, kämen Verbraucher ab 2021 damit preislich günstiger weg. Für einen durchschnittlichen Haushalt im Mehrfamilienhaus würden demnach die Stromkosten 2021 voraussichtlich um 70 Euro sinken. Das Heizen mit Heizöl koste dagegen 85 Euro mehr. Fossiles Heizen werde teurer. Daher lohne sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe trotz Mehrkosten für den Stromverbrauch.

Kosten und CO2-Ausstoß senken

Um Energiekosten und damit den CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten, raten die Experten von co2online Verbrauchern:

  1. das grundsätzliche Sparpotenzial zu ermitteln, etwa mit den kostenlosen Online-Vergleichen auf www.heizspiegel.de und www.stromspiegel.de.
  2. zu prüfen, wie sich die bestehende Heizung optimieren lässt oder ob sie besser ausgetauscht werden sollte. Für das Optimieren gebe es bis zu 30 Prozent Zuschuss vom Staat, für den Austausch einer Ölheizung bis zu 45 Prozent. Auch regionale Zuschüsse könnten etwa für den Heizungstausch in Berlin infrage kommen. All das richte sich besonders an Eigentümer.
  3. Warmwasser zu sparen und effektiv zu lüften, etwa mit programmierbaren Thermostaten; Beispiele dafür finden sich auf www.heizspiegel.de/tipps.