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Solarmodule State of the Art aus China

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Quelle: Solar Promotion

Ein Gang über die Intersolar unter dem Dach der Innovationsplattform Smarter E zeigt, dass der Wirkungsgrad von Solarmodulen bei weit über 20 Prozent liegt. Nur dann sind sie wettbewerbsfähig. Chinesische Hersteller dominieren den Markt. Auch unter den ausländischen Ausstellern sind sie auf der Smarter E in München führend. Stellt Deutschland mit 759 Ausstellern die Mehrheit, folgt China mit 730 Ausstellern auf Platz 2 von insgesamt 2458 Unternehmen, die ihre neuesten Produkte und Lösungen präsentieren.

Die Leistungskraft von chinesischen Solarmodulherstellern wie Trinasolar oder Aiko stimmt. Sie sind technisch und wirtschaftlich State of the Art. Dazu wurde Aiko am 13. Juni 2023 für eines der aktuell leistungsfähigsten Solarmodule mit dem Intersolar Award ausgezeichnet. Die prämierten ABC-Module kombinieren N-Type Solarzellen mit passivierenden Kontakten sowie einer Kontaktierung über die Rückseite. Dadurch erreichen sie eine Leistung von bis zu 610 Watt und einen Rekord-Wirkungsgrad von 24 Prozent in der Produktion.

„Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Solarprodukte und konnten den Wirkungsgrad der ABC-Module kürzlich sogar auf 24,7 Prozent steigern“, informierte Dr. Christian Peter, Geschäftsführer bei Aiko Energy Germany. Die Produktionskapazität von Aiko umfasste im letzten Jahr über 42 Gigawatt, davon 6,5 Gigawatt ABC-Zellen. Gegründet wurde das Unternehmen 2009. Der Unternehmenssitz ist in Shenzhen in der chinesischen Provinz Guangdong. Der europäische Hauptsitz ist Düsseldorf. In Freiburg hat das Unternehmen ein eigenes Forschungslabor. Das stellt sicher, dass Innovationen aus Deutschland nach China in die Massenproduktionen gehen können.

Mehr Leistung für Solarmodule

Auf der Intersolar informierte der chinesische Hersteller LONGi über den neuen Rekordwirkungsgrad von 33,5 Prozent für seine Silizium-Perowskit-Tandemsolarzellen auf kommerziellen Czochralski-Siliziumwafern am 14. Juni. Ermittelt habe diesen Wirkungsgrad das europäische Testzentrum ESTI. Derzeit sei er weltweit der zweithöchste Effizienzrekord, und es bestehe die Möglichkeit einer kontinuierlichen Verbesserung in der Zukunft. Solarmodule können mit solchen Zellen noch viel leistungsfähiger werden und womöglich die 30-Prozent-Marke überschreiten.

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